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Jugendliche können „Jung und Alt in der Geschichte“ erforschen

Wettbewerb will Debatten zu Jugendwahn und Überalterung in historische Perspektive stellen

Wie sieht die Erziehung in Schule und Betrieb heute im Vergleich zu früher aus? Wo liegen die Konflikte zwischen Jung und Alt in Einwandererfamilien? Wie läuft der Generationswechsel in einem Familienbetrieb ab? Solche Fragen will der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten beleuchten. „Miteinander – gegeneinander? Jung und Alt in der Geschichte“ lautet der Titel des Wettbewerbs, auf den Landrat Dr. Jürgen Pföhler aufmerksam macht.

Der Gedankenwettstreit wendet sich an Kinder und Jugendliche unter 21 Jahren und wird von der Hamburger Körber-Stiftung ausgerichtet. Teilnehmern winken Geld- und Sachpreise in Höhe von 250.000 Euro. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2007.

In Deutschland leben immer weniger Kinder, die Zahl der Alten nimmt zu. Der demografische Wandel hat dramatische gesellschaftliche Folgen, zwingt zu Reformen und stellt das Verhältnis zwischen den Generationen auf den Prüfstand. Gegenwärtige Debatten zu Jugendwahn und Überalterung sollen in eine historische Perspektive gestellt werden. Bundespräsident Horst Köhler: „Der Blick in die Geschichte kann uns lehren, wie Jung und Alt früher zusammengelebt haben. Dabei lassen sich Modelle des Miteinanders, aber auch mögliche Konflikte und deren Lösung finden.“

Wettbewerbsteilnehmer können das Generationenverhältnis im Mehrgenerationenhaushalt, in so genannten Patchwork- und Ein-Eltern-Familien untersuchen. Sie können Proteste von Jugendlichen gegen die Elterngeneration erforschen und Veränderungen im Leben von Alten in den Blick nehmen.

Das Magazin „Spuren Suchen“ enthält die Ausschreibungsunterlagen sowie Tipps zur historischen Spurensuche; es kann bestellt werden unter Ruf 040-808192-145. Weitere Info: Katja Fausser, Ruf 040/808192-151, Fax 040/808192-302, E-Mail fausser@koerber-stiftung.de, www.geschichtswettbewerb.de.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 29.09.2006

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