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Hauptschülerinnen: den passenden Job entdecken

Berufsfindungstage sollen zeigen: Es gibt auch andere Berufe als Arzthelferin, Friseurin oder Verkäuferin – Weibliches Experten-Team hilft

Hauptschülerinnen der 8. Klasse können bei den jetzt anstehenden Berufsfindungstagen testen, wo ihre persönlichen Neigungen für spätere Berufe liegen. Dazu bietet der Arbeitskreis „Frau und Beruf“ im Kreis Ahrweiler unter Federführung der Gleichstellungsbeauftragten Evelyn Dirks in den Herbstferien zwei Workshops in der Berufsbildenden Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler an.

Der Arbeitskreis habe den Vorteil, dass mehrere Bildungsträger und Institutionen gemeinsam vorgehen, um jungen Frauen Perspektiven aufzuzeigen, betonte Landrat Dr. Jürgen Pföhler. „Die Berufsfindungstage stellen eine bewährte und langfristig wirksame Maßnahme zur Frauenförderung im Kreis Ahrweiler dar“, so Pföhler.

Die Aktion findet vom 9. bis 11. Oktober und vom 16. bis 18. Oktober statt. Die beiden Wochen in den Herbstferien sollen der zu erwartenden großen Nachfrage gerecht werden. Die Mädchen beschäftigen sich drei Tage intensiv mit sich selbst und ihren Lebenszielen. Ein weibliches Expertenteam unterstützt sie dabei: Neben Evelyn Dirks sind dies Dr. Christa Lenz von der Beratungsstelle Frau und Beruf und Andrea Kornrumpf, Jugendpflegerin der Stadt Bad Breisig.

In den Workshops werden zahlreiche Berufe und der Weg dorthin vorgestellt. Die Teilnehmerinnen verfassen Lebensläufe und Bewerbungsschreiben und suchen im Internet nach Praktikums- und Ausbildungsplätzen. Dirks zum Ziel des Workshops: „Jedes Mädchen soll klare Vorstellungen über sich selbst, seine Zukunftsträume und seine Berufsmöglichkeiten entwickeln.“

Individuelle Tests sollen bei der Berufswahl helfen. Die Gleichstellungsbeauftragte weiter: „Viele Berufsmöglichkeiten sind den Mädchen gar nicht bekannt. Ohne gezielte Information würden sie schnell auf die typischen Frauenberufe wie Arzthelferin, Friseurin, Verkäuferin oder Krankenschwester zurückgreifen. Dabei ist die Spannbreite an Jobs wesentlich größer, wird aber oft nicht genutzt.“


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 29.09.2006

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