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Neuer „Gerätewagen Gefahrstoffe“ ist beschlossene Sache

Weitere zwei Millionen Euro für überörtlichen Brand- und Katastrophenschutz – Spezialfahrzeug wird im Brohltal stationiert

Für den überörtlichen Brand- und Katastrophenschutz kauft der Kreis Ahrweiler einen neuen „Gerätewagen Gefahrstoffe“ (GW-G). Das Fahrzeug mit spezieller feuerwehrtechnischer Ausstattung kostet 261.000 Euro und wird im Brohltal stationiert.

Der neue GW-G sei ein Bestandteil des Feuerwehr-Investitionsprogramms, das der Kreis bis 2015 aufgelegt habe, erklärte Landrat Dr. Jürgen Pföhler. „Mit diesem Programm sichern wir die Einsatzfähigkeit unserer Feuerwehren langfristig und gezielt. Wir investieren damit in die Sicherheit der Menschen“, so Pföhler. Der Kreis- und Umweltausschuss habe der Beschaffung jetzt zugestimmt.

Der Kreis Ahrweiler halte 20 Fahrzeuge und mehrere Hundert Geräte für überörtliche Einsätze vor. Seit dem Jahr 2000 seien zwei Millionen Euro investiert worden. Bis 2015 stünden weitere zwei Millionen Euro an. Geplant sei die Anschaffung von sieben neuen Spezialfahrzeugen, einem neuen Alarmierungssystem, Atemschutzgeräten und einem Mehrzweckboot, kündigte der Landrat an.

Träger der Freiwilligen Feuerwehren sind die Kommunen. Der überörtliche Brandschutz dagegen ist Sache des Kreises und umfasst Aufgaben, die über den örtlichen Rahmen hinausgehen und die Finanzkraft der Kommunen übersteigen. So wird der neue GW-G in Burgbrohl stationiert. Das Spezialfahrzeug ist für Ersteinsätze bestimmt, und zwar gegen nicht aggressive (vor allem Mineralöl) und mit einer Zusatzbeladung gegen aggressive Gefahrstoffe (meist Säuren). Der GW-G ist der Nachfolgetyp der früheren Ölwehrfahrzeuge. Er hilft beim Abdichten, Umfüllen und Zwischenlagern der Stoffe. Im Kreis sind insgesamt vier GW-G stationiert. Das jetzige Fahrzeug bei der Freiwilligen Feuerwehr Burgbrohl ist mehr als 20 Jahre alt.

Im Kreis Ahrweiler setzten sich derzeit 2.034 Männer und Frauen in 99 Feuerwehren aktiv und freiwillig für die Allgemeinheit ein, so Pföhler. Hinzu kämen – als Sicherheitsexperten der Zukunft – 30 Jugendfeuerwehren mit 418 Mitgliedern.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 06.10.2006

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