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Neues Agrar-Umweltprogramm fördert Landwirte und Winzer

Anträge frühzeitig einreichen – FUL wird abgelöst – Infos bei Kreisverwaltung

Auf ein neues Förderprogramm für Landwirte und Winzer macht die Kreisverwaltung Ahrweiler aufmerksam. Es handelt sich um das Programm-Agrar-Umwelt-Landschaft (PAULa), das in der neuen Förderperiode von 2007 bis 2013 läuft und die ländliche Entwicklung weiter stärken soll. Bis 3. November 2006 wird in Rheinland-Pfalz ein eingeschränktes Antragsverfahren eröffnet. Die Anträge sollten frühzeitig eingereicht werden, rät der Kreis.

PAULa löst das bisherige FUL-Programm (Förderprogramm Umweltschonende Landwirtschaft) ab. Neueinsteiger und Teilnehmer, deren Verträge 2006 auslaufen, können bis 3. November Anträge für folgende Programmteile stellen: Alternative Pflanzenschutzverfahren (Maiszünsler-, Apfelwicklerbekämpfung), Mulchverfahren im Ackerbau, Ökologische Wirtschaftsweise im Unternehmen, Saum- und Bandstrukturen im Ackerbau, Umwandlung einzelner Ackerflächen in Grünland, Umweltschonender Steil- und Steilstlagenweinbau, Vertragsnaturschutz Acker, Grünland, Streuobst und Weinberg.

Die Antragstellung für die Vertragsnaturschutzprogramme bezieht sich ausschließlich auf auslaufende Altverträge und Neuanträge in Natura 2000-Gebieten.

Für einige FUL-Programmteile ist 2006 wegen hoher Altverpflichtungen keine Antragstellung möglich, nämlich: Förderung der umweltschonenden Grünlandbewirtschaftung im gesamten Unternehmen (Grünlandvariante 1), umweltschonender Acker-, Obst- und Weinbau sowie biotechnischer Pflanzenschutz. Bei der Neukonzeption wurden die bewährten Maßnahmen weitgehend beibehalten. Allerdings waren Anpassungen an die EU-Rahmenbedingungen erforderlich. Für die Teilnehmer bestehen deutliche Vereinfachungen.

Das Mainzer Umweltministerium hat den Beginn der neuen Förderperiode zum Anlass genommen, die Programme zu modifizieren und zu ergänzen. Das Flächenmanagement wird umfassender als bisher verankert, die Partnerschaft von Landwirtschaft und Naturschutz gestärkt. Belange des Arten- und Biotopschutzes werden leichter umsetzbar, die Anforderungen aus Natura 2000 können zielgerichtet abgearbeitet werden. – Info: www.pflanzenbau.rlp.de, Kreisverwaltung Ahrweiler, Stephan Weber, Ruf 02641/975-288, E-Mail: stephan.weber@kreis-ahrweiler.de.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 20.10.2006

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