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Landrat und Bürgermeister sehen noch Klärungsbedarf beim Zeitplan

Innovationspark: Großinvestor sagte wegen des fehlenden A 61-Anschlusses ab – Lob an Mainz

Große Zustimmung für den angekündigten Bau der Südanbindung und Lob für Minister Hering, allerdings noch Klärungsbedarf beim Zeitplan – so bewerten Landrat Dr. Jürgen Pföhler und der Grafschafter Bürgermeister Achim Juchem die Zusage aus Mainz, den noch fehlenden Autobahnanschluss zum Innovationspark Rheinland (IPR) in Richtung Koblenz zu errichten.

Beide äußerten sich „heilfroh“, dass der „längst überfällige“ A 61-Schluss via Süden jetzt definitiv gebaut werde. Die Anbindung sei ein wichtiger Baustein in der Gesamtstrategie zur Firmenansiedlung im IPR und damit für den gesamten Wirtschaftsstandort Kreis Ahrweiler. Seit Jahren hätten sie – Landrat und Bürgermeister – in Mainz auf das Projekt gedrängt. Die jetzige Entscheidung pro Bau sei auch das Ergebnis einer gemeinsamen Kraftanstrengung und einer parteiübergreifenden „Koalition der Vernunft“ aus der Region.

Binnen weniger Monate seit seinem Amtsantritt habe der rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Verkehrsminister Hendrik Hering „klare Entscheidungsstrukturen aufgebaut und Wort gehalten“, lobten Landrat und Bürgermeister und erklärten: „Minister Hering hat uns versprochen, im Oktober zu entscheiden. Das ist geschehen. Voraussetzung für die positive Entscheidung war neben der Finanzierung durch den Bund der Nachweis, dass ein entsprechender Bedarf besteht.“

Einen solchen konkreten und nochmaligen Nachweis für den Bedarf des A 61-Anschlusses hatten Pföhler und Juchem vor zwei Wochen geliefert: So habe beispielsweise ein Großinvestor aus Süddeutschland, der ein Logistikzentrum errichten wolle, gegenüber der Kreis-Wirtschaftsförderung betont, die Ansiedlung im IPR scheide alleine schon wegen des fehlenden Autobahnanschlusses nach Süden aus. Dieser Ansiedlungsinteressent sei dem Wirtschaftsminister aus einem anderen Zusammenhang bekannt gewesen. Landrat Pföhler geht daher davon aus, „dass diese Firmenanfrage für Minister Hering mit entscheidend war“.

Umso mehr gilt für den Landrat wie für den Bürgermeister: „Es gibt also interessante und überregionale Anfragen für den IPR. Deshalb muss alles daran gesetzt werden, die Bauzeit von zwei Jahren zu verkürzen.“ Hier bestehe Klärungsbedarf, zumal die jetzt gewählte Ausbauvariante eine abgespeckte und kostengünstigere sei als die ursprünglich vorgesehene.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 25.10.2006

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