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Altmedikamente: Wohin damit?

Wie entsorgen die Bürger Medikamente, die sie nicht mehr brauchen? Offensichtlich werden Pillen und Pasten immer noch unsachgemäß weggekippt und ausgeschüttet, beispielsweise in die Mülltonne. Oder in Toilette und Waschbecken mit der Folge, dass Rückstände von Arzneimitteln in Flüssen und Seen, ja sogar im Trinkwasser auftauchen. Wie das Institut für sozial-ökologische Forschung in Frankfurt am Main (ISOE) berichtet, herrscht in der Bevölkerung vielfach noch Unklarheit über die sachgemäße Entsorgung.

Der Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) nennt die drei korrekten Entsorgungswege im Kreisgebiet:
Erstens: Medikamente, die nicht mehr eingenommen werden, können in Apotheken zurückgegeben werden.
Zweitens: Die Problemabfallsammlung des AWB nimmt die Stoffe ebenfalls an und führt sie der ordnungsgemäßen Entsorgung zu. Die Sammlung findet vier Mal im Jahr statt. Die Entsorgungsfirma wird mit dem Entsorgungsscheck aus dem Abfall-Ratgeber bestellt.
Drittens können Altmedikamente bei den Abfallentsorgungsanlagen „Auf dem Scheid“ in Niederzissen und der Müllumladestation Leimbach abgegeben werden.

Noch Fragen? Die AWB-Abfallberatung hilft gerne: Ruf 02641/975-222 oder 975-444.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 08.12.2006

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