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Kreis und Handwerkerschaft wollen Wirtschaft fördern

Schulbauprogramm brachte 100 Aufträge für mittelständische Betriebe – Spitzen der Kreishandwerkerschaft bei Landrat Pföhler

Der Kreis Ahrweiler und die Kreishandwerkerschaft Ahrweiler wollen ihre enge Zusammenarbeit 2007 fortführen. „Die mittelständischen Betriebe und der breite Branchenmix sind das Rückgrat unseres Wirtschaftsstandortes – wir setzen alles daran, diese dynamischen Zugpferde zu unterstützen“, sagte Landrat Dr. Jürgen Pföhler in einem Gespräch mit den Spitzen der AW-Handwerkerschaft. Zentrale Anknüpfungspunkte seien die Wirtschaftsförderung, öffentliche Aufträge und gemeinsame Veranstaltungen.

Teilnehmer der jüngsten Gesprächsrunde neben dem Landrat: der neue Geschäftsstellenleiter der Kreishandwerkerschaft Ahrweiler, Matthias Dahmen, der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaften Ahrweiler, Mittelrhein und Rhein-Lahn, Karlheinz Gaschler, Kreishandwerksmeister Peter Gieraths und der Abteilungsleiter Wirtschaftsförderung in der Kreisverwaltung, Guido Nisius.

Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen sei die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften auch im Interesse eines gesunden Wettbewerbs wichtig, so Pföhler. Um die heimischen Betriebe regelmäßig und unbürokratisch über anstehende Auftragsvergaben zu informieren, erhalte die Kreishandwerkerschaft sämtliche Ausschreibungen per Mail. Größere Aufträge würden möglichst in kleinen Einzellosen vergeben, um möglichst vielen Mittelständischen eine Chance zu geben. So seien mehr als 100 Aufträge alleine aus dem großen 30-Millionen-Euro-Schulbauprogramm des AW-Kreises an mittelständische Unternehmen gegangen, bilanzierte der Landrat.

Als zentrale Dienstleistungen der Wirtschaftsförderung gegenüber dem Handwerk nannte Nisius das Baugenehmigungs-Management, das Investoren aus einer Hand betreut, das Standortmarketing, die Hilfe bei der Suche nach Gewerbeflächen, den Newsletter „AW-Wirtschaftsinfo“ sowie die Kooperation mit der Fachhochschule RheinAhrCampus in Remagen; dies betreffe vor allem den Technologie- und Wissenstransfer in die Firmen hinein.

Die Handwerkskammer Koblenz baut das alte Postgebäude in der Ahrweiler Wilhelmstraße zu einem neuen „Haus des Handwerks“ um. Das Projekt kostet 4,3 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für Ende 2007 vorgesehen. Dem Haus wird eine „Ahr-Akademie“ als Service-Center angegliedert. Zur Kreishandwerkerschaft Ahrweiler gehören 518 Mitgliedsbetriebe in elf Innungen. Mehr als 300 Betriebe bilden rund 1.000 Jugendliche in 73 Berufen aus.

FOTO: Wollen das Handwerk und den Mittelstand fördern: Matthias Dahmen (v.l.), Peter Gieraths, Dr. Jürgen Pföhler, Karlheinz Gaschler und Guido Nisius.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 12.01.2007

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