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Neue Forschungsgelder für kleine und mittlere Unternehmen

Veranstaltung an FH Remagen – Kooperationsvertrag zwischen Kreis und FH

Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen neue Forschungsgelder bereit. Grund: Die Europäische Union hat die Weichen für die künftige Forschungsförderung gestellt. Interessierte Unternehmer können sich bei einer Veranstaltung am Donnerstag, 8. Februar, in Remagen informieren.

Ausrichter sind die Fachhochschule RheinAhrCampus Remagen, die Wirtschaftsförderung im Kreis Ahrweiler, die Mittelstandsförderung im Kreis Neuwied GmbH und die Geschäftsstelle Bad Neuenahr-Ahrweiler der IHK Koblenz. Referent Dr. Jürgen Gerber von der IMG Innovations-Management GmbH (Kaiserslautern) berichtet über Beteiligungsmöglichkeiten von Fachhochschulen und KMU im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm.

„Die Fachhochschule ist der wichtigste Impulsgeber für die technologische und damit wirtschaftliche Entwicklung im Kreisgebiet“, erklärte Landrat Dr. Jürgen Pföhler. Zugleich verwies er auf den Kooperationsvertrag, den der Kreis Ahrweiler mit dem RheinAhrCampus geschlossen hat. Forschungsideen und Unternehmensgründungen könnten aus der FH heraus unterstützt werden.

Die Europäische Kommission hat im 7. Forschungsrahmenprogramm (2007 bis 2013) für Unternehmen, Hochschulen und Forschungsinstitute insgesamt 50,5 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung vorgesehen. Das EU-Programm ergänzt die nationalen Förderprogramme.

Neben den Verbundforschungsprojekten zu ausgewählten prioritären Gebieten hält das EU-Programm spezielle Förderinstrumente für KMU bereit, die selbst keine größeren Forschungskapazitäten besitzen. Interessant sind diese Instrumente auch für Hochschulen, weil sie eine zentrale Rolle als Forschungsdienstleister spielen.

Gerber führt in das Forschungsrahmenprogramm ein und gibt Tipps zur Vorbereitung von Anträgen. Der Vortrag findet am Donnerstag, 8. Februar 2007, 17 bis 19 Uhr, am RheinAhrCampus Remagen statt (Südallee 2, Hörsaal A 129). Interessierte Unternehmen und Bürger sind herzlich eingeladen. Um Anmeldung bis 7. Februar wird gebeten: Transferbüro des RheinAhrCampus, Dr. Anke Hülster, Ruf 02642/932-204, E-Mail: huelster@rheinahrcampus.de.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 26.01.2007

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