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Stromproduktion auf Solardächern wirft die ersten 260.000 Euro ab

Jahresergebnis der Fotovoltaikanlagen – Landrat: „Wir liegen voll im Plan“

Die Fotovoltaikanlagen auf den Dächern von neun Kreis-Schulen und der Kreisverwaltung Ahrweiler haben das erste Jahr in Volllastbetrieb erfolgreich bewältigt. Die zehn Anlagen bestehen insgesamt aus 700 Solarmodulen mit 7.000 Quadratmetern Fläche. Im Jahr 2006 hat jedes installierte Modul 875 Kilowattstunden (KWh) Strom aus Sonnenenergie produziert – das sind 50 KWh mehr als die vom Kreis in seiner Wirtschaftlichkeitsberechnung prognostizierten 825 KWh.

Angesichts dieses ersten Jahresergebnisses sprach Landrat Dr. Jürgen Pföhler von einem „gelungenen Start unseres Fotovoltaikprojekts“ und meinte als Zwischenbilanz: „Die Sonne hat bereits jetzt mehr als 260.000 Euro in die Kasse der Solarstrom Ahrweiler GmbH gestrahlt. Damit liegen wir voll im Plan, können die Kapitalkosten für den Invest von 3,6 Millionen Euro decken und haben immer noch deutliche Gewinne." Gewinne, die über den Kreishaushalt auch den Schulen zugute kämen. Und: Das flächendeckende Fotovoltaikprojekt habe einen weiteren Investitionsschub an den Schulen angestoßen, der mittelständischen Betrieben zugute komme.

Und vor allem: Die Idee bringe „Ökonomie und Ökologie in Einklang“, nämlich wirtschaftlichen Erfolg plus Klimaschutz. Die umweltfreundlich aus Sonnenenergie gewonnenen Kilowattstunden reichten aus, um 120 Einfamilienhäuser zu versorgen. Landrat Pföhler: „Der Kreis Ahrweiler marschiert im Umweltschutz an der Spitze des technischen Fortschritts und setzt Zeichen für Innovation und Weitsicht.“

Das werde auch überregional registriert. Zahlreiche Kommunen und Kreise aus allen Teilen Deutschlands interessierten sich für das AW-Projekt. Aus gutem Grund habe Mainz die Fotovoltaik-Initiative des AW-Kreises als Leitprojekt des Landes Rheinland-Pfalz im Klimaschutz ausgezeichnet.

Der Kreis hatte das Projekt binnen kurzer Zeit umgesetzt. Eine wichtige Starthilfe gab das Gesetz über Erneuerbare Energien. Es schreibt vor, dass die Energiekonzerne den Produzenten von Solarstrom eine feste Einspeisevergütung bezahlen.

Bei den neun kreiseigenen Schulen handelt es sich um das Peter-Joerres-Gymnasium, das Are-Gymnasium Bad Neuenahr, das Rhein-Gymnasium Sinzig, das Erich-Klausener-Gymnasium Adenau, die Realschule Ahrweiler, die Berufsbildende Schule, die Don-Bosco-Schule (Schulzentrum Bachem), die Janusz-Korczak-Schule in Sinzig und die Nürburgringsschule in Wimbach.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 09.02.2007

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