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Kreis Ahrweiler profitiert vom Bevölkerungszuwachs in der Region

Handlungskonzept Wohnen blickt bis zum Jahr 2020 in Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler

Die Bevölkerung in der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler wird bis zum Jahr 2020 weiter wachsen. Das sagen Prognosen voraus, die dem Regionalen Arbeitskreis Entwicklung, Planung und Verkehr Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler (rak) vorliegen. Der Kreis Ahrweiler wird von diesem Trend deutlich profitieren.

Welche Wege soll die Region in Zukunft gehen? Wie kann sie flexibel auf sich verändernde Rahmenbedingungen reagieren und im Wettbewerb der Regionen als attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort konkurrenzfähig bleiben? Solche Fragen erörtert der rak. Auf dem Plan für 2007 steht die Entwicklung eines Regionalen Handlungskonzepts Wohnen 2020 Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler.

„Der Kreis Ahrweiler hat nach Einschätzung von Experten eine hohe Bedeutung für die regionalen Wohnungsmärkte, die weiter wachsen werden“, betonte Landrat Dr. Jürgen Pföhler. Die wesentlichen Gründe: In den Städten und Gemeinden des AW-Kreises gebe es günstigere Baulandpreise als im benachbarten Nordrhein-Westfalen, die Verkehrsverbindungen seien sehr gut, die Standortfaktoren für junge Familien wie das Angebot an Kindergärten und Schulen exzellent. Pföhler: „Eine bedarfsgerechte Siedlungsentwicklung muss unsere vorhandenen Standortqualitäten sichern und damit zur gesunden Wirtschaftsentwicklung beitragen. Das gemeinsame Handlungskonzept Wohnen wird uns dabei helfen.“

Bei der Auftaktveranstaltung des rak zum neuen Konzept mit 140 Experten aus Verwaltung, Forschung, Verbänden, Kammern, Kreditinstituten, Immobilien-, Wohnungs- und Bauwirtschaft hieß es zur bundesweiten Bevölkerungsentwicklung: „Wir werden weniger, wir werden älter, wir werden bunter.“ Diese knappe Formel beschreibt die drei wesentlichen Komponenten der künftigen Gesellschaft in Deutschland: Geburtenrückgang, Alterung, Zuwanderung. Aber: Entgegen diesem Trend sagen Prognosen weitere Bevölkerungszuwächse für die Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler voraus.

Das Handlungskonzept soll Ziele definieren und Empfehlungen formulieren, beispielsweise zu Baulandausweisung, sozialer Infrastruktur und Öffentlichem Personen-Nahverkehr. Eine Arbeitsgemeinschaft unterstützt das Erstellen des Handlungskonzeptes. Dazu zählen das Leibnitz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IöR) in Dresden, die Universität Kaiserlautern (Lehrstuhl für Regionalentwicklung und Raumordnung), die Uni Bonn (Geographisches Institut) sowie empirica – Qualitative Marktforschung, Stadt- und Strukturforschung GmbH in Bonn. Bestehende Gutachten wie die Wohnungsmarktanalyse für den Rhein-Sieg-Kreis sollen in das Gesamtprojekt integriert werden. – Info: www.wohnregion-bonn.de.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 09.02.2007

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