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Neues Förderprogramm Ländlicher Raum: Ansturm von Anträgen

Fördergelder bereits weitgehend vergeben – Engagement der Bürger und Kooperation der Kommunen unterstützen

Der Umbau einer alten Dorfschule in ein neues Bürgerhaus oder die Anlage eines Fußwegs in bürgerschaftlicher Eigenleistung: Nur wenige Wochen nach seinem Start ist das neue Förderprogramm des Kreises Ahrweiler für den Ländlichen Raum so gut wie ausgebucht. Landrat Dr. Jürgen Pföhler: „Wir waren sicher, dass das Programm ein Renner wird. Der Ansturm von Anträgen übertrifft aber alle Erwartungen. So etwas hat es noch bei keinem Förderprogramm gegeben.“

Mehr als 20 Förderanträge von Gemeinden, Vereinen und Bürgergruppen liegen der Kreisverwaltung vor, mehrere weitere sind angekündigt. Damit sind die für 2007 zur Verfügung stehenden 50.000 Euro an Fördergeldern bereits bis auf wenige Restmittel verplant.

Das Programm läuft seit 1. Januar 2007. Es zielt ab auf das Engagement der Bürger und die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen. Neben der Vereinsförderung und der Seniorenförderung versteht sich das Programm nach den Worten des Landrats „als dritte Säule, die das Ehrenamt im Kreis Ahrweiler nachhaltig stärken soll“.

Das Förderprogramm peilt drei Bereiche an, in denen die Bürger weiter aktiviert werden sollen: erstens die Dörfer als Lebensmittelpunkt attraktiver zu gestalten, zweitens eigene Beiträge zur Pflege der Dorfkultur und der Familienfreundlichkeit zu liefern, drittens für ein soziales und kulturelles Miteinander einzutreten. Dies soll in den Dörfern Leistungen ermöglichen und erhalten, die auf anderem Wege nicht mehr finanzierbar sind. Außerdem soll die neue AW-Förderung die gegenseitige Unterstützung der ländlichen Kommunen forcieren.

Gefördert werden neue, zukunftsweisende Ideen und Kooperationen, regionales Engagement, die gegenseitige Unterstützung von Dorfgemeinden bei gemeinsamen Maßnahmen sowie Aktionen mit Einmaligkeits-Charakter. Zwei Sonderpreise, die mit je 2.500 Euro dotiert sind, belohnen besondere bürgerschaftliche Projekte im Dorf sowie die Zusammenarbeit zwischen Kommunen.

Der Kreis fördert die Maßnahmen in den Dörfern mit bis zu 30 Prozent der Gesamtkosten oder maximal 5.000 Euro. Von der Förderung ausgeschlossen sind Gewerbebetriebe, politische Parteien sowie Verbände und deren Organisationen.

Zu den bereits bewilligten Maßnahmen zählen der Umbau einer alten Dorfschule in ein Bürgerhaus durch einen Heimatverein, der Bau einer Wanderhütte aus Natursteinen mit Rastplatz durch eine ehrenamtliche Bürgerinitiative, die Gestaltung eines Ortseingangs ebenfalls durch Bürger sowie das Anlegen eines Fußwegs in Eigenleistung.

Kontakt: Kreisverwaltung Ahrweiler, Abteilung Bauen, Raymund Pfennig, Wilhelmstraße 24-30, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Ruf 02641/975-443, Fax /975-530, Mail raymund.pfennig@kreis-ahrweiler.de, Internet: www.kreis-ahrweiler.de („Verwaltung online“, „Bauen und Verkehr“, Förderung Ländlicher Raum“).


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 23.02.2007

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