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Feuer im Garten: Igel vor Flammentod schützen

Wohin mit Baum- und Strauchschnitt? Erste Wahl ist AWB-Straßensammlung

Wer auf seinem Privatgrundstück und in Ausnahmefällen kleine Mengen an getrocknetem Baum- und Strauchschnitt verbrennen möchte, muss dies zuvor der Ortspolizeibehörde melden und dafür sorgen, dass Kleintiere wie Reptilien, Frösche und Igel nicht getötet werden. Darauf weist die Umweltschutzabteilung der Kreisverwaltung Ahrweiler hin.

Zuständig für die Genehmigung solcher Feuer sind die Ortspolizeibehörden der Städte und Verbandsgemeinden, die entsprechende Regelungen, etwa das Einhalten von Mindestabständen zu Gebäuden, mitteilen. Erste Wahl ist jedoch die Grünschnittsammlung des Abfallwirtschaftsbetriebs Kreis Ahrweiler (AWB).

Die Umweltschützer im Kreishaus nennen den Grund ihres Hinweises: Kleintiere suchen sichere Plätze für die Winterruhe. Geeignet erscheint ihnen dafür das über Wochen aufgeschichtete organische Brennmaterial. Damit diese Tiere nicht den Flammen zum Opfer fallen, sollten sie vor dem Feuerentfachen verscheucht werden. Das Brennmaterial sollte man umsetzen. Auch das Rascheln in den Grünschnitthaufen sowie lautes Schlagen mit Stöcken können die Tiere aufscheuchen und damit schützen.

Sinnvoller zur Entsorgung und Verwertung des Grünschnitts ist jedoch der Service des AWB. Dazu gibt es mehrere bürgerfreundliche und kostenlose Möglichkeiten. Die Grünabfallsammlungen finden zwei Mal im Jahr statt; bei diesen Straßensammlungen werden bis zu drei Kubikmeter des gebündelten organischen Materials vor der Haustür abgeholt. Hinzu kommt die einmalige Sammlung der Weihnachtsbäume. Außerdem können private Kleinanlieferer sechs Mal im Jahr bis zu 200 Kilogramm Grünschnitt kostenlos auf den Abfallentsorgungsanlagen in Niederzissen („Auf dem Scheid“) und in Leimbach bei Adenau abgeben. Aus diesem Grünschnitt entsteht Kompost, den der AWB wiederum kostenlos für Kleinanlieferer abgibt.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 23.02.2007

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