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Schweinepest zieht sich zurück

Strenge Auflagen nur noch in VGs Adenau und Altenahr – Monitoring im übrigen Kreisgebiet

Die Schweinepest ist auf dem Rückzug. Im Kreis Ahrweiler sind nur noch die Verbandsgemeinden (VG) Adenau und Altenahr als gefährdetes Gebiet ausgewiesen. Dort bleiben die strengen Auflagen bestehen. Alle anderen Flächen im AW-Kreis werden in ein so genanntes Monitoring-Gebiet übergeleitet. Die Schweinepest beim Wildschwein ist für Menschen ungefährlich, kann aber in landwirtschaftlichen Betrieben zu Ansteckungen und damit zu Schäden führen.

Wie die Kreisverwaltung Ahrweiler weiter meldet, wurde letztmals zum Jahresbeginn 2006 ein Frischling positiv auf den Schweinepesterreger getestet. Seit 1. März 2007 ist das gefährdete Gebiet verkleinert. Grundlage ist eine EU-Entscheidung und die darauf basierende tierseuchenrechtliche Anordnung des Landesuntersuchungsamts Koblenz.

Die Jäger in den VGs Adenau und Altenahr müssen weiterhin jedes erlegte Stück Schwarzwild beproben und in eine Wildsammelstelle einhängen. Erst nach Erhalt der Untersuchungsergebnisse können sie über die Wildschweine verfügen. Auch die Schweine haltenden Betriebe in diesem gefährdeten Gebiet müssen die bisherigen Untersuchungen fortsetzen.

Die weniger gefährdeten Regionen im Kreis Ahrweiler außerhalb der beiden VGs gelten seit 1. März als Monitoring-Gebiet. In diesen Revieren müssen von allen Wildschweinen zwei Proben – ein Stück Milz und Blut (“Schweiß“) – entnommen und an das Landesuntersuchungsamt Koblenz geschickt werden. Die Erleichterung für die dortigen Jäger: Sie können sofort über ihr erlegtes Wild verfügen. Auch die Landwirte können jetzt wieder ohne Untersuchungen und entsprechende Meldungen mit ihren Schweinen handeln.

Das jetzt noch gefährdete Gebiet im Nordwesten von Rheinland-Pfalz besteht aus einzelnen Verbandsgemeinden der Kreise Bitburg-Prüm, Daun und Ahrweiler. Es setzt sich über die Landesgrenze nach Nordrhein-Westfalen fort, unter anderem in den Kreis Euskirchen und Teile des Rhein-Sieg-Kreises. Außerdem ist im südlichen Rheinland-Pfalz ein gefährdetes Gebiet ausgewiesen.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 02.03.2007

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