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Bitte kein Kunststoff in die Biotonne und zur Grünabfallsammlung

Müllbeutel aus Maisstärke verrotten zu langsam – AWB kontrolliert

In den brauen Biotonnen tauchen vermehrt Kunststoffe auf. Häufigste Ursache sind in Plastiktüten gefüllte Bioabfälle oder Fremdstoffe, die aus Unachtsamkeit in der braunen Tonnen landen. Auch so genannte „verrottbare“ Biomülltüten bereiten der Biokompostierung erhebliche Probleme. Diese und andere Fremdstoffe müssen mühsam per Hand aussortiert werden. Denn solche Müllbeutel aus Maisstärke verrotten zu langsam und sind nur für die Eigenkompostierung geeignet.

Wie der Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) weiter meldet, gehören Bioabfälle nur dann in die Biotonne, wenn sie in Papiertüten vorgesammelt oder in Zeitungspapier eingewickelt wurden. Wer seine Bioabfälle in der Küche dennoch in Plastiktüten sammeln möchte, muss die Abfälle anschließend in die Biotonne schütten und die verschmutzte Tüte in die graue Restmülltonne werfen. Der AWB wird dies verstärkt kontrollieren und falsch befüllte Biotonnen stehen lassen.

Auch bei der Grünabfallsammlung ist es nicht zulässig, Grünschnitt und Gartenabfälle in Plastiksäcken zur Sammlung zu stellen. Loser Baum- und Heckenschnitt muss mit einem Naturbindfaden, Hanf beispielsweise, gebunden werden und sollte nicht länger als 1,50 Meter sein. Kleine Äste, Laub und Grasschnitt können in Papiersäcken oder Pappkartons zur Sammlung bereitgestellt werden. – Info: AWB-Abfallberatung, Ruf 02641/975-222, www.awb-ahrweiler.de.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 02.03.2007

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