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200.000 Euro fördern eine Million zutage

AW-Programme für Sport, Ehrenamt, Senioren und Ländlichen Raum helfen vor Ort und nutzen dem Mittelstand – Einfache Bewilligungsverfahren

Geringer Aufwand – große Wirkung: Mit seinen Förderprogrammen für Sport, Ehrenamt und Vereinswesen, für Seniorenarbeit und für den Ländlichen Raum zahlt der Kreis Ahrweiler jährlich rund 200.000 Euro an Zuschüssen aus. Diese Zuschüsse stoßen Investitionen und Eigenleistungen von insgesamt einer Million Euro an. Die Personalkosten in der Kreisverwaltung für die Bearbeitung der Anträge betragen hingegen 14.000 Euro jährlich.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler: „Das Ehrenamt wird immer wichtiger. Die zahlreichen Förderanträge sind der eindrucksvolle Beleg dafür, dass unsere Programme absolut erfolgreich laufen“. Jüngstes Beispiel: Nach dem Start des Förderprogramms für den Ländlichen Raum zum Jahresbeginn 2007 seien bereits 95 Prozent dieser Mittel verplant – etwa für Heimatvereine und Bürgerinitiativen.

Zugleich wies Pföhler auf die wirtschaftlichen Effekte der Kreiszuschüsse hin. „Unsere 200.000 Euro sind eine wesentliche Starthilfe für eine Million Euro, von denen auch mittelständische Betriebe profitieren.“ Beispiel: Wenn ein Sportclub mit Kreishilfe und Eigenleistungen das Vereinsheim renoviere, nutze das vielfach heimischen Firmen und damit dem Arbeitsmarkt.

„Unsere Förderprogramme sind einfach und klar angelegt und verursachen geringen Verwaltungsaufwand“, betonte der Landrat weiter. „Wenn die Anträge von Sport- und Musikvereinen, Seniorengruppen oder Gemeinden den Fördervoraussetzungen entsprechen, können wir umgehend bewilligen.“ Die Personalkosten für die kreiseigenen Programme (14.000 Euro) nannte der Landrat auch im Vergleich zu den jährlichen Gesamtpersonalkosten des Kreises einschließlich des Schulpersonals (12 Millionen Euro) „verschwindend gering“.

Die Kreisverwaltung wickle teilweise auch Förderprogramme von Land, Bund und Europäischer Union ab. Dies gelte beispielsweise für Wohnungsbau, Dorferneuerung, kommunale Investitionen im Rahmen des Investitionsstocks oder die Agrarförderung. Diese Programme seien mit deutlich mehr Personal- und Zeitaufwand verbunden. So müssten meist externe Stellen wie Banken und Fachbehörden eingeschaltet werden.

Ein aktuelles Faltblatt fasst die Förderprogramme des Kreises kompakt zusammen. Der gelb-grüne Flyer liegt aus in den Rathäusern und im Kreishaus. Weitere Infos auch unter www.kreis-ahrweiler.de.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 09.03.2007

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