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Schulterschluss bei Schulheizungen

Kreis und Stadt im Nahwärmeverbund – Holzhackschnitzel-Anlage für Schulzentrum Bachem – Pföhler: „Passt ideal in unsere Philosophie“

Bei der künftigen Heizungsanlage im Schulzentrum Bachem wollen der Kreis Ahrweiler und die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler einen ökologischen Nahwärmeverbund mit Holzhackschnitzelanlage installieren. Der Kreis- und Umweltausschuss des Kreises hat bereits grünes Licht gegeben. Der Stadtrat von Bad Neuenahr-Ahrweiler wird das Thema in den nächsten Tagen beschließen.

„Dies wird das erste kommunale Umsetzungsprojekt unseres Biomasse-Masterplans“, freute sich Landrat Dr. Jürgen Pföhler über die Zustimmung im Kreisausschuss. Der städtische Bürgermeister Dr. Hans-Ulrich Tappe begrüßte die Entscheidung der Kreisgremien ebenso. Beide sprachen beim geplanten Wärmeverbund von einem „Vorbildprojekt, das neue ökologische Akzente setzt, die Zusammenarbeit der Kommunen forciert und beiden Schulträgern langfristig Energiekosten einspart“.

Auch die Gemeinde Grafschaft ist in den Wärmeverbund einbezogen. Die Grafschafter Hauptschüler besuchen die Hauptschule in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Zum Schulzentrum Bachem gehören die Erich-Kästner-Hauptschule und die Sporthalle (Träger ist jeweils die Stadt) sowie zwei Förderschulen in Trägerschaft des Kreises, nämlich die Don-Bosco- und die Levana-Schule. Berechnungen gehen von jährlich 2,16 Millionen Kilowattstunden an Energiebedarf aus. Diese verteilen sich auf die Hauptschule (37,5 Prozent), die Förderschulen (35 Prozent) und die Sporthalle (27,5 Prozent).

Für Pföhler passt der angepeilte Heizverbund „ideal in die Philosophie des Kreises Ahrweiler, auf ökologische Technologien zu setzen“. Konkret nannte er das Drei-Säulen-Konzept beim Gebäude-Management – klassisches Energiesparen, Solardächer und alternative Heizformen wie die Erdwärmeversorgung der Nürburgring-Schule in Wimbach – sowie das Biomasse-Projekt; die neue Heizung des Schulzentrums werde mit Holz aus dem Stadtwald und der Gemeinde Grafschaft befeuert.

Die beiden kreiseigenen Förderschulen werden seit ihrer Fertigstellung Anfang der 1970er Jahre per Fernwärmeleitung von der städtischen Hauptschule aus mit Heizenergie versorgt. In der Hauptschule befinden sich drei Gaskessel, die außerdem die städtische Sporthalle versorgen. Die Anlagen gelten als veraltet.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 16.03.2007

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