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Neues Programm fördert Mitarbeiterbeteiligung im Mittelstand

Teilhabe am Erfolg für Beschäftigte, mehr Eigenkapital für Betriebe

Auf das neue Programm für mehr Mitarbeiterbeteiligung in mittelständischen Betrieben mit bis zu 250 Beschäftigten, das vom Land Rheinland-Pfalz entwickelt wurde, machen die Wirtschaftsförderer der Kreisverwaltung Ahrweiler aufmerksam. Für die Beschäftigten bringt das Programm mehr Teilhabe am Erfolg und eine stärkere Identifikation mit den Zielen des Unternehmens. Die Arbeitgeber profitieren vom Zuwachs an Eigenkapital.

Das Programm startet am 1. Mai 2007. Antragsunterlagen können unter www.isb.rlp.de abgerufen werden. Weitere Auskünfte erteilt die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) unter Ruf 06131/985-333, isb-foerderung@isb.rlp.de.

Kern des Programms ist ein Fonds, der bei der ISB als stille Beteiligung zu 60 Prozent aus Beiträgen des Landes gespeist und durch 40 Prozent Arbeitnehmeranteile ergänzt wird. Das Gesamtbeteiligungskapital wird dann dem Unternehmen, ähnlich wie ein Darlehen, für eine zehnjährige Regellaufzeit zur Verfügung gestellt.

Im Gegenzug leisten die Unternehmen jährlich einen fünfprozentigen Garantiezins, der sich im Erfolgsfall um weitere zwei Prozentpunkte erhöht. Die Beteiligung des Arbeitnehmers muss zwischen 2.000 und 4.000 Euro liegen. Im Unterschied zum Darlehen führt das RLPplus-Modell zu einer Aufstockung des betrieblichen Eigenkapitals.

Ein Beispiel verdeutlicht die Vorteile: Bei einer unterstellten Beteiligungssumme von 10.000 Euro leistet der Mitarbeiter Zahlungen in Höhe von insgesamt 4.000 Euro und das Land von 6.000 Euro. Bei einer erfolgreichen Unternehmensentwicklung erhält der Beschäftigte während der zehnjährigen Regellaufzeit Zinszahlungen von insgesamt 4.600 Euro und einen Schlussbonus von 1.000 Euro.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 16.03.2007

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