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Gelbe Tonnen werden verstärkt kontrolliert

Neuer Entsorger schaut genau hin – Nur Verkaufsverpackungen mit dem Grünen Punkt einwerfen – Roter Aufkleber weist auf Fehler hin

Die gelben Tonnen und Container für die Erfassung von Einweg-Verkaufsverpackungen im Kreis Ahrweiler werden jetzt verstärkt kontrolliert. Fehlbefüllte gelbe Tonnen und Container bleiben ungeleert stehen und müssen nachsortiert werden. Das kündigt die Firma Schönmackers an, die seit Anfang 2007 im Auftrag der Dualen Systeme Deutschland (DSD) für das Entleeren der gelben Tonnen im AW-Kreis zuständig ist. Die Kontrollen finden im gesamten Kreisgebiet statt.

Fehlbefüllte Tonnen und Container verursachen einen hohen Aufwand und damit erhebliche Kosten in den Sortieranlagen. Sortenreinheit und Qualität der gesammelten Wertstoffe sollen eingehalten und die hochwertige Verwertung der Verpackungen garantiert werden. Daher werden falsch befüllte Gefäße und Container von der Abfuhr ausgeschlossen.

Zusätzlich eingesetzte Kontrolleure und geschulte Berater unterstützen die Müllwerker bei der Sichtung der Tonneninhalte und der Bürgerberatung. Fehlbefüllte Tonnen und Container erhalten einen leuchtend roten Aufkleber mit dem Hinweis, welche Materialien falsch eingefüllt wurden. Die Verursacher werden aufgefordert, den Inhalt bis zur nächsten Abfuhr nachzusortieren.

„Nach über 15 Jahren Duales System und Grüner Punkt ist leider häufig immer noch nicht bekannt, welche Stoffe in die gelbe Tonne gehören“, bedauert der Niederlassungsleiter der Firma Schönmackers, Wolfgang Elsen. Die Verpackungsverordnung wurde Anfang der 90er Jahre als Beitrag zum Umweltschutz erlassen. Ziel: Verpackungsabfall soll weitestgehend vermieden und ansonsten wiederverwertet werden. Somit entstand neben der kommunalen Abfallentsorgung, für die der Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) zuständig ist, ein privatwirtschaftlich organisiertes Rücknahmesystem: das Duale System.

Über das Duale System werden nur solche Verpackungen zurückgenommen, die mit dem Lizenzzeichen „Grüner Punkt“ versehen sind. Die Sammlung und Verwertung dieser Verpackungen werden durch den Endverbraucher beim Kauf der Ware mitfinanziert.

„Aufgabe der Dualen Systeme ist es nicht, Kunststoffe aller Art oder sonstige Wertstoffe einzusammeln und einem Recycling zuzuführen“, fasst Elsen zusammen und stellt klar: „Lediglich die Einweg-Verkaufsverpackungen, für deren Rücknahme die Hersteller beziehungsweise Endverbraucher beim Kauf bereits bezahlt haben, sollen für die Wiederverwertung eingesammelt werden.“ Fazit: Nur Einweg-Verkaufsverpackungen, die den Grünen Punkt tragen und nicht aus Glas oder Papier bestehen, gehören in die gelbe Tonne. – Die Firma Schönmackers bietet bei Bedarf eine Beratung an: Servicenummer 0180/1787878.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 23.03.2007

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