BÜRGERSERVICE BILDUNG & FAMILIE KREIS & GEMEINDEN KULTUR & VEREINE WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG
 

EU-Forschungsgelder für kleine und mittlere Unternehmen

50 Milliarden Euro stehen bereit – Fachhochschule, Kreis-Wirtschaftsförderer und IHK organisierten Veranstaltung

Über das Siebte Rahmenprogramm für Forschung und technologische Entwicklung – es gilt als wichtigstes Instrument der Europäischen Union zur Forschungsfinanzierung für den Zeitraum von 2007 bis 2013 – referierte jetzt Dr. Jürgen Gerber von der Innovations-Management GmbH in Kaiserslautern (IMG) an der Fachhochschule RheinAhrCampus Remagen (RAC).

35 Unternehmen nahmen an der Informationsveranstaltung teil, die gemeinsam vom RAC, der Wirtschaftsförderung des Kreises Ahrweiler, der Mittelstandsförderung Kreis Neuwied GmbH und der IHK-Geschäftsstelle in Bad Neuenahr-Ahrweiler organisiert wurde. Das EU-Forschungsrahmenprogramm besteht aus vier Programmen mit einem Gesamtfördervolumen von 50,5 Milliarden Euro, nämlich: „Zusammenarbeit“, „Ideen“, „Menschen“ und „Kapazitäten“. Für jeden Teilbereich gibt es verschiedene Förderformen.

Für kleine und mittlere Unternehmen sowie Fachhochschulen ist die Förderform „Forschung für spezielle Gruppen“ interessant. Hier wird die Unterstützung als Zuschuss für Forschungsprojekte gewährt, bei denen der Hauptteil der Forschungsarbeit von Hochschulen oder Forschungszentren erfolgt und damit Betriebe ohne eigene betriebliche Forschungskapazitäten entlastet. Dieser Förderbereich ist weit gefasst und betrifft Forschung und Entwicklung, Innovation, Biowissenschaften, Energie und Umwelt, Gesundheit und Medizin, Information und Kommunikation, Luft- und Raumfahrt, Mikrosysteme, Mobilität und Verkehr, Nanotechnologie, Produktion und Dienstleistungen, Werkstoffe sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Die Einreichung von Projektvorschlägen erfolgt durch Ausschreibungen der Kommission. Die Ausschreibungen sind im EU-Amtsblatt sowie auf den Internetseiten des Forschungs- und Informationsdienstes CORDIS erhältlich: http://cordis.europa.eu. Es empfiehlt sich, vor Antragstellung Kontakt aufzunehmen mit der IMG (Dr. Jürgen Gerber, Ruf 0631/31668-10, gerber@img-rlp.de) und dem RAC (Dr. Anke Hülster, Ruf 02642/932-204, Huelster@RheinAhrCampus.de). Als Nationale Kontaktstelle der Bundesregierung für das Europäische Forschungsprogramm hilft die IMG beim Antragstellen, der Partnersuche und bei der Projektbegleitung.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 30.03.2007

<< zurück