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Umweltministerium begrüßt Biomasse-Masterplan

Landrat: „Wir haben eine Vorreiterrolle in Rheinland-Pfalz übernommen“

Mit dem Einsatz von Biomasse möchte der Kreis Ahrweiler den Weg einer ökologischen und ökonomischen Zukunftsentwicklung fortsetzen. Die hierzu erstellte Projektstudie Biomasse-Masterplan hat nun auch landesweit für positive Reaktionen gesorgt. Das Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz begrüßte in einem Schreiben an Landrat Dr. Jürgen Pföhler „ausdrücklich die ergriffenen Initiativen und aufgezeigten Lösungsansätze“.

„Wir wollen innovativen Umweltschutz mit wirtschaftlichem Fortschritt verbinden“, sagte Landrat Dr. Jürgen Pföhler und betonte: „Auf diesem Sektor haben wir in Rheinland-Pfalz in vielen Bereichen eine Vorreiterrolle übernommen.“ Der Masterplan liefere die fundierte Basis für die verlässliche Planung mit natürlichen Energieträgern.

Aus Mainz heißt es: „Der Biomasse-Masterplan leistet vor dem Hintergrund steigender Rohstoff- und Energiepreise einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz.“ Die verstärkte Nutzung der Potentiale regenerativer Energieträger trage maßgeblich zur Weiterentwicklung regionaltypischer Energien bei. Die Wertschöpfung erfolge somit in der Region und stärke die dortige Kaufkraft.

Der vom Kreis in Auftrag gegebene Masterplan wurde vom Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) erstellt. Er zeigt erstmals im Kreis ermittelte Biomassepotenziale sowie Strategien zur Nutzung von Bioenergie auf. Der ländlich geprägte Kreis Ahrweiler verfüge über große Potenziale für diesen Zukunftsmarkt, so das IfaS. Beispiele für Biomasse sind nachwachsende Rohstoffe aus der Land- und Forstwirtschaft, die sich zur Wärme- und Stromgewinnung nutzen lassen – beispielsweise Holz und Raps, holzartiger Grünschnitt aus der kommunalen und privaten Grünpflege, ferner Bioabfall, Speisereste und -fette aus der Entsorgung sowie Klärschlamm aus der Abwasserbehandlung.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 12.04.2007

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