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Apollinaris GmbH will den Standort Bad Neuenahr stärken

Landrat Pföhler sagt Unterstützung des Kreises zu – Geschäftsführer Bakker: Vier Millionen Euro Investitionen und deutlich größere Abfüllmengen

Mit einer „Vorwärts-Strategie“ will die Apollinaris GmbH den Standort Bad Neuenahr-Ahrweiler stärken. Aus den erschlossenen Quellen füllte der Getränkehersteller 2006 ein Volumen von 220 Millionen Litern ab. „Diese Menge soll im laufenden Jahr deutlich steigen“, kündigte Geschäftsführer Bart Bakker jetzt in einem Gespräch mit Landrat Dr. Jürgen Pföhler an. Noch im Laufe dieses Jahres seien in Bad Neuenahr Investitionen von rund vier Millionen Euro geplant.

Der Landrat begrüßte diesen „deutlichen Investitionsschub eines Traditionsunternehmens“ als „Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Kreis Ahrweiler“. Pföhler sagte zu, dass er mögliche Aus- oder Umbaumaßnahmen nachhaltig unterstützen werde. Dafür sei das Genehmigungsmanagement der Wirtschaftsförderer in der Kreisverwaltung das ideale Instrument. Pföhler: „Apollinaris ist ein Aushängeschild für die gesamte Region, ein weltweit bekannter Werbeträger und mit rund 330 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber im Kreis Ahrweiler.“

Die Vorwärts-Strategie stärke den Standort in Bad Neuenahr, betonte Bakker. Auf dem Betriebsgelände sorgten rund 330 Mitarbeiter für Abfüllung, Qualitätskontrolle, Lagerung und Transport der Apollinaris-Produkte. Das Unternehmen werde nicht nur in die Bearbeitung des Marktes, also in Distribution und Werbung, sondern zugleich in den Ausbau der technischen Kapazitäten investieren. Ein aktuelles Projekt in Bad Neuenahr sei eine neue Anlage zur Herstellung von Verpackungen. In der rund 100 Meter langen Maschine könnten pro Stunde 36.000 PET-Flaschen für Einwegverpackungen geblasen werden. „Damit werden wichtige Voraussetzungen für die geplante Absatzsteigerung geschaffen“, erklärte Bakker mit Blick auf die für 2007 in Bad Neuenahr geplanten vier Millionen Euro Investitionen, die nicht zuletzt der Sicherung der Arbeitsplätze dienten. Die Unternehmens-Strategie und die laufenden Investitionen unterstreichen nach Aussage von Bart Bakker die Bedeutung des Apollinaris-Standorts.

Hochwertiges Mineralwasser aus der Apollinaris-Quelle in Bad Neuenahr und das markante rote Dreieck der Marke Apollinaris gelten laut Bakker als profilierte Botschafter der Region. In mehr als 40 Ländern werde „The Queen of Table Waters“ konsumiert. In Deutschland sei Apollinaris mit einer Bekanntheit von 93 Prozent die bekannteste Marke unter den Mineralwässern und national zugleich Marktführer in der Gastronomie.

„Die Stärken der Premium-Marke sollen sich künftig auch wieder in steigenden Absätzen niederschlagen“, sagte Bakker weiter. Nach der Übernahme durch Coca-Cola im vergangenen Jahr, mit der ein Schlusspunkt unter die seit Jahren wechselnden Besitzverhältnisse gesetzt worden sei, und der Abtrennung der Marke „Schweppes“ sehe sich das Unternehmen jetzt für die Zukunft bestens aufgestellt. Apollinaris habe dank Coca-Cola den unternehmerischen Rückhalt, um sich wieder voll auf das Wassergeschäft zu konzentrieren und eine neue Wachstumsphase einzuleiten.

Innerhalb der Coca-Cola-Organisation werde Apollinaris seine Eigenständigkeit behalten. Durch die Zusammenarbeit mit Coca-Cola ergäben sich zusätzliche Stärken, speziell bei der Erschließung neuer Absatz-Segmente. Darüber hinaus würden die Marketing-Investitionen deutlich erhöht. Ein Unternehmen wie Coca-Cola, das ein ausgeprägtes Markenbewusstsein habe, wolle die bekannteste deutsche Mineralwasser-Marke, der ein gutes Wachstum zugetraut werde, nachhaltig fördern. Die Zielperspektive von Bart Bakker: „Mittelfristig wollen wir wieder zu den führenden Mineralbrunnen-Marken in Deutschland gehören.“

Die neue Dynamik von Apollinaris sei im Markt bereits deutlich zu erkennen. Für das Premium-Mineralwasser sowie die Sorten „Big Apple“ und „Active+“ seien neue Einweg-Verpackungen entwickelt worden. Auch die für den Export bestimmten Produkte hätten ein neues Flaschen-Design erhalten. Eine neue Werbekampagne sei angelaufen.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 20.04.2007

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