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Experte für Rettungswesen tritt in Ruhestand

Manfred Wolff war 46 Jahre für die Kreisverwaltung tätig – Einsatzpläne geschmiedet und Unfälle erlebt

Mit Manfred Wolff tritt ein langjähriger Mitarbeiter der Kreisverwaltung Ahrweiler in den Ruhestand. „Er ist ein ausgewiesener Experte für das Rettungswesen und den Katastrophenschutz, der bei allen Hilfsorganisationen im Kreisgebiet hohes Ansehen genießt“, würdigte Landrat Dr. Jürgen Pföhler den 60-jährigen Dernauer, für den jetzt die Altersteilzeit beginnt. Im Beisein von Kollegen und Kreisfeuerwehrinspekteur Udo Schumacher wurde er verabschiedet.

Wolff war 46 Jahre im Kreisdienst tätig. Neben acht Jahren in der Sozialabteilung arbeitete er die meiste Zeit in der Abteilung „Ordnung und Verkehr“, die er stellvertretend leitete. Dort war er Chef des Referats (später Sachgebiets) „Zivile Verteidigung und Katastrophenschutz“. Somit fungierte er mehrere Jahrzehnte als erster Ansprechpartner des Kreises für die Rettungsdienste mit Feuerwehren, Deutschem Roten Kreuz und Technischem Hilfswerk. Manfred Wolff, der verheiratet ist und zwei erwachsene Töchter sowie zwei Enkelkinder hat, war zuständig für die Beschaffung von kreiseigenen Rettungsfahrzeugen und -geräten.

Er konzipierte Einsatzpläne für Großveranstaltungen auf dem Nürburgring sowie für Übungen und Unfälle im Katastrophenschutz, beispielsweise bei Hochwasser, Waldbränden, Gefahrstoffen und im Straßenverkehr. Wolff plante mit beim Bau von Rettungswachen (Bad Neuenahr, Altenahr, Adenau, Remagen), führte Aufsicht über die Ordnungsämter der Städte und Verbandsgemeinden und stand bei der zivil-militärischen Zusammenarbeit in engem Kontakt mit der Bundeswehr. – Jetzt findet Manfred Wolff, der ehrenamtlich Ortsbürgermeister von Dernau ist, mehr Zeit für sein sportliches Hobby: Tennis.

Auf die Frage, an welche Einsätze er sich besonders erinnert, nennt er drei Ereignisse: den schrecklichen Unfall, als ein Autofahrer in eine Bittprozession an der Schwarzen Madonna in Remagen raste und dabei vier Menschen tötete und 17 schwer verletzte (11. April 1992), die extremen Hochwasser an Rhein und Ahr Anfang der 90er Jahre sowie den Großbrand der Sporthalle in Bachem (Weiberdonnerstag 1990).

FOTO:
Manfred Wolff (3.v.r.) wurde von Landrat Dr. Jürgen Pföhler verabschiedet. Mit dabei: Kreisfeuerwehrinspekteur Udo Schumacher (2.v.l.) sowie der Kollegenkreis.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 29.06.2007

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