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Apollinariskirche Remagen: Kreis unterstützt Sanierung mit 10.000 Euro

Krypta wird restauriert - Landrat: „Überregionales und herausragendes Kulturgut“

Der Kreis Ahrweiler unterstützt die Sanierung der Apollinariskirche in Remagen mit 10.000 Euro. Seit dem Jahr 1986 hat der Kreis die Restauration der Wallfahrtskirche mit insgesamt 370.000 Euro bezuschusst. „Die erneute finanzielle Unterstützung ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt dieses überregionalen und herausragenden Kulturgutes“, erklärte Landrat Dr. Jürgen Pföhler. Mit dem Geld fördere der Kreis insbesondere die Restaurationsarbeiten an den Dekorationsmalereien in der Krypta, die derzeit durchgeführt würden.

Bei der seit 1986 laufenden Sanierung wurde das Außenmauerwerk der Kirche restauriert, hinzu kamen 1995 und 96 das Dach und seit 1997 das Kircheninnere. An den Kosten haben sich bisher der Bund, das Land Rheinland-Pfalz, das Bistum Trier, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, der Kreis Ahrweiler, die Stadt Remagen und der Förderverein Apollinariskirche Remagen e.V. beteiligt. Bis zum Weggang der Franziskanermönche Ende letzten Jahres hat auch die Kölnische Franziskanerprovinz in Düsseldorf einen Teil der Kosten übernommen. Seitdem läuft die Renovierung unter der Regie der „Stiftung Wallfahrtskirche St. Apollinaris“, die im Februar eigens gegründet wurde.

Die zwischen 1839 und 1843 gebaute Kirche gilt als ein Hauptwerk der romantischen Neugotik in Deutschland. Auf dem früheren Martinsberg, dem heutigen Apollinarisberg, bestand bereits zu römischer Zeit eine Kultstätte. Die Reliquien des Heiligen Apollinaris kamen wohl 1162 durch Reinald von Dassel nach Remagen. Der Legende nach geschah dies im Zusammenhang mit der Überführung der Heiligen Drei Könige nach Köln. Es setzte eine rege Wallfahrt zum Heiligen Apollinaris ein, die bis heute anhält. Seit Februar ist die „Gemeinschaft der gekreuzigten und auferstandenen Liebe“ auf dem Apollinarisberg beheimatet.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 02.08.2007

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