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Kreiszuschüsse fließen in Renaturierung der Ahr

248.000 Euro für Rückbau von Wehren und Furten – Baumaßnahmen bei Fuchshofen, Antweiler und Dorsel

Die Renaturierung der Ahr stellt eines der zentralen Projekte der Gewässerpflege im Kreis Ahrweiler dar. Der Kreis- und Umweltausschuss unter Vorsitz von Landrat Dr. Jürgen Pföhler hat ein Auftragspaket von insgesamt 248.000 Euro für den Rückbau von Wehranlagen in der Oberahr vergeben. Das Ziel: Die Ahr soll wieder frei fließen, damit Wanderfische ungehindert zu ihren Laichplätzen gelangen können. Auch dort ständig lebende Fische und Kleintiere sollen von der ökologischen Durchgängigkeit profitieren. Bei diesem seit Jahren laufenden Großprojekt, das sich über den gesamten Verlauf der Ahr erstreckt, werden rund 40 alte Wehre, Betonschwellen und sonstige Querbauten abgerissen.

Nachdem die Umgestaltungsmaßnahmen am Unter- und Mittellauf der Ahr weitgehend abgeschlossen sind, laufen jetzt die Arbeiten in der Verbandsgemeinde Adenau auf Hochtouren. Die Rückbauprojekte sind die Wehre unterhalb der Mündung des Eichenbaches zwischen Fuchshofen und Antweiler, an der ehemaligen Lohmühle bei Antweiler und an der Dorseler Mühle.

Und es geht weiter: An der Oberahr sind noch weitere fünf Querbauwerke vorhanden, deren Rückbau in den nächsten zwei Jahren in Angriff genommen wird. Nach Abschluss der Maßnahmen ist das Ziel eines barrierefreien Gewässers bis zum benachbarten Nordrhein-Westfalen erreicht.

Die Arbeiten sind Bestandteil des Gewässerpflegeplans Ahr. Dieser Plan stellt neben der Renaturierung des Rodder Maars im Brohltal und dem Gewässer-Randstreifenprogramm das derzeit wichtigste Gewässerschutzprojekt im Kreis Ahrweiler dar und wird vom Land Rheinland-Pfalz mit 90 Prozent gefördert. Die Regionalstelle Koblenz der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord übernimmt die fachliche Begleitung.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 10.08.2007

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