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Denk-mal: Weitere Kirchen und jüdische Kulturstätten geöffnet

„Stätten der Einkehr und des Gebets – historische Sakralbauten“. Unter diesem Schwerpunktthema steht der Tag des offenen Denkmals 2007 am kommenden Sonntag, 9. September. Im Kreis Ahrweiler sind zahlreiche kulturhistorische Gebäude und Orte für Besucher geöffnet. 17 dieser Stätten, die von der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (www.gdke-rlp.de) empfohlen werden, hatte die Kreisverwaltung Ahrweiler bereits genannt. Die entsprechende Broschüre liegt in Rathäusern und dem Kreishaus kostenlos bereit.

Jetzt wird diese Liste durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ergänzt (www.tag-des-offenen-denkmals.de). Im Kreis Ahrweiler betrifft dies folgende acht historische Stätten, die ihre Pforten ebenfalls öffnen:

Ahrweiler, Ehemalige Synagoge, Altenbaustraße 2:
Oktober 1894 Einweihung, Saalbau in Bruchsteinmauerwerk, Einzelformen im „maurischen Stil“, kennzeichnend hierfür die Hufeisenbögen der Fenster und Giebelbekrönung in Gestalt von zwei Gesetzestafeln, 1938 ausgebrannt, danach Lagerraum für Landhandel, 1981 – 1990 renoviert, heute Nutzung für kulturelle Veranstaltungen; geöffnet von 14 bis 17 Uhr, Führungen.

Ahrweiler, Klosterkirche Calvarienberg, Kalvarienbergstraße:
1678, Vorgängerbau 1505, Wallfahrtskirche zum Hl. Kreuz, barocke Wappenfenster aus der Entstehungszeit, in der Krypta Grabstätten einiger ansässiger Adelsfamilien im schlichten franziskanischen Stil erbaut vom Franziskaner Orden, Aufhebung des Klosters als Folge der Säkularisation durch Napoleon, 1831 übernehmen die Ursulinen die Gebäude und errichten eine Höhere Mädchenschule und ein Internat; Führungen durch die Klosterkirche und Besichtigung der Krypta.

Bad Neuenahr, Rosenkranzkirche, Telegrafenstraße:
1899 – 1907, im Inneren bedeutende Fresken im Nazarenerstil; Führung und Vortrag 13 und 17 Uhr.

Brohl-Lützing, Historische Betriebswerkstatt der Brohltal-Schmalspureisenbahn, Brohltalstraße:
Eisenbahnwerkstatt mit historischen Werkzeugmaschinen, Schmiede und Radsatzdrehbank von 1903; geöffnet 9 – 18 Uhr, Führungen nach Bedarf.

Burgbrohl, Ehemalige Propsteikirche, Buchholz:
Bedeutende romanische Kirchenruine, 12. Jh., 1802 aufgehoben, 1951/52 abgebrannt, erhalten ein Joch des Mittelschiffs, das Querhaus mit verkürzten Armen und das Chorjoch mit dem Unterbau der Chorflankentürme, barocke Fassade von 1683; geöffnet 10 – 18 Uhr; Führung nach Bedarf.

Kirchsahr, St. Martin: geöffnet 10 – 16 Uhr

Burg Olbrück, Hain:
Mittelalterliche Burg inmitten des Vulkanparks Brohltal/Laacher See; der weithin sichtbare Bergfried ist das Wahrzeichen des Brohltals, zu erreichen über die A 61 Ausfahrt Niederzissen, anschließend der Beschilderung folgen; geöffnet 9 – 18 Uhr; Führungen 10, 11, 14 und 15 Uhr.

Niederzissen, Jüdischer Friedhof, Am Sauerbrunnen: Führungen 11 und 15 Uhr.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 03.09.2007

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