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In 150 Metern Tiefe nach Erdwärme gebohrt

Neue Energietechnik an Nürburgring-Schule Wimbach – Kreis setzt auf alternative Heizformen

Die Nürburgring-Schule in Wimbach bei Adenau wird derzeit energietechnisch umfassend saniert. Der Kreis Ahrweiler installiert an dieser Förderschule eine Erdwärmeheizung, dämmt die Gebäudehülle und baut neue Fenster ein. Dafür stehen in den Jahren 2007 und 2008 rund 300.000 Euro bereit.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler: „Wir verfolgen eine doppelte Strategie: Wir reduzieren den Energiebedarf durch die moderne Dämmung, zugleich decken wir den verbleibenden Bedarf mit erneuerbaren Energien in Form von Erdwärme.“ So bohrte jetzt eine Fachfirma neben dem Schulgebäude vier Löcher mit je 150 Metern Tiefe, um die Erdwärme zu erschließen.

Der Kreis Ahrweiler setze auch in Zukunft auf ökologische Technologien, so Pföhler weiter. Dazu nannte er das Drei-Säulen-Konzept beim Gebäude-Management – klassisches Energiesparen, Solardächer und alternative Heizformen. Weiteres Beispiel: Am Schulzentrum Bachem mit den kreiseigenen Förderschulen Don-Bosco und Levana werde gemeinsam mit der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler eine Holzhackschnitzelheizung errichtet. Der Landrat: „In Wimbach setzen wir unseren Plan bereits um, die bestehenden konventionellen Heizungen Schritt für Schritt effizienter und umweltfreundlicher zu betreiben.“ Als drittes stehe die energetische Überprüfung der Janusz-Korczak-Schule in Sinzig an, die als letzte Kreisschule noch mit Öl beheizt werde.

Die Nürburgring-Schule in Wimbach ist mit 40 Schülern die kleinste kreiseigene Schule. Im Rahmen des 30 Millionen Euro-Schulbauprogramms des Kreises wurden frühere Lagerräume bereits zu einem zusätzlichen Klassenraum zusammengefasst. Die Schule verfügt zudem über Internetzugänge in jedem Klassenraum.

FOTO:
150 Meter Tiefgang: Landrat Dr. Jürgen Pföhler (3.v.l.), Schulleiter Udo Stratmann (3.v.r.) und Techniker bei der Erdwärme-Bohrung in Wimbach.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 21.09.2007

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