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Förderprogramm unterstützt Winzer

Nach der Traubenlese stehen zahlreiche Winzer vor der Frage, ob sie die bestehenden Rebstöcke behalten oder neue pflanzen und ob sie für das kommende Jahr Flächen kaufen, pachten oder tauschen. Solche Maßnahmen können finanziell gefördert werden. Die Kreisverwaltung Ahrweiler macht auf das entsprechende EU-Umstrukturierungsprogramm 2007/2008 aufmerksam.

Der Antragszeitraum für dieses Programm mit den Rebpflanzungen in 2008 läuft vom 15. Dezember 2007 bis 31. Januar 2008. Anträge in Flurbereinigungsverfahren mit Pflanzungen 2008 können weiterhin gesondert erst im April 2008 gestellt werden.

Neben den bisher erlaubten Rebsorten dürfen nun weitere Neuzüchtungen wie Ehrenfelser, Huxelrebe, Ortega, Optima oder Siegerrebe wieder mit Förderung angepflanzt werden. Solche Rebsorten werden meist für edelsüße Weinspezialitäten verwendet, nach denen Verbraucher immer wieder fragen.

Die bei bestimmten Maßnahmen notwendige Flächenkontrolle vor der Rodung entfällt künftig; sie wird durch eine Luftbildauswertung ersetzt. Nur bei sehr schmalen Flächen mit wenigen Zeilen wird empfohlen, vom Altzustand ein aussagefähiges Foto zu erstellen. Das gilt besonders dann, wenn die Zeilenzahl bei der Neupflanzung nicht um mindestens eine Zeile gegenüber dem Altzustand verringert werden kann. Bei sehr breiten Flächen kann die Verringerung um nur eine Zeile nicht ausreichen.

Durch die Anwendung dieser modernen Kontrolltechnik können die Antragsteller bereits im Herbst mit der Rodung beginnen, ohne auf die bisher notwendige Rodungsmitteilung nach der Vor-Ort-Kontrolle warten zu müssen. Dies ist auch deswegen eine Erleichterung, weil die Saisonarbeiter der Traubenlese auch bei den Rodungsarbeiten helfen können.

Erstmals angeboten wird eine besondere Maßnahme zur Erstellung von Rebanlagen mit Umkehrerziehung. Diese neue Maßnahme 11 bedingt eine Mindestzeilenbreite von 2,40 Meter. Sie wird mit 5.000 Euro je Hektar gefördert.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 21.09.2007

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