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Jäger legen 17.600 neue Impf-Köder aus

Schweinepest: Frischlinge sind noch ungeschützt

Jäger legen in diesen Tagen (5. bis 7. Oktober) 17.600 Köder zur Impfung der Wildschweine gegen die Schweinepest in den Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr aus. Die Impfung zu einem späteren Zeitpunkt ist nicht sinnvoll. Denn die im Sommer geborenen Frischlinge haben noch keine ausreichende Impfung erhalten und sind somit ungeschützt. Das meldet die Kreisverwaltung Ahrweiler.

Wildschweine werden jährlich im Frühjahr, Sommer und Herbst mit dem aus Mais bestehenden Fressköder geimpft. Im Jahr 2006 wurden im gefährdeten Gebiet des Kreises Ahrweiler 159.000 Köder ausgelegt. Anschließend wurden bei 61 Prozent der erlegten Wildschweine Antikörper im Blut nachgewiesen. „Wir haben diesen hohen Impferfolg nur durch die engagierte Unterstützung der Jäger erzielt“, unterstrich der stellvertretende Leiter des Kreis-Veterinäramts, Amtstierarzt Dr. Bernd Schmitt. Ohne die zuverlässige Mitarbeit der Jäger sei die Bekämpfung der Wildschweinpest unmöglich, so Schmitt.

Der Impfstoff stellt für Menschen keine Gefahr dar. Der Köder, der wie ein Stück Seife aussieht, sollte aber nicht berührt werden. Hausschweine dürfen nicht geimpft werden.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 05.10.2007

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