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Agrar-Umweltmaßnahmen: Antragsverfahren ist eröffnet

Landwirte und Winzer können ihre Anträge für Agrarumweltmaßnahmen ab sofort bei der Kreisverwaltung Ahrweiler stellen. Die Frist läuft bis 16. November. Angesprochen sind Neueinsteiger und Teilnehmer, deren Verträge im Jahr 2007 und im Frühjahr 2008 auslaufen.

Die Anträge gelten für die Steil- und Steilstlagenförderung, den ökologischen Landbau und alle Einzelflächenmaßnahmen von PAULa (Programm-Agrar-Umwelt-Landschaft), so die Anlage von Saum- und Bandstrukturen, die Mulchsaatverfahren und die auf Einzelflächen bezogene Umwandlung von Acker- in Dauergrünland.

In diesem Jahr können auch Förderanträge für umweltschonende Grünlandbewirtschaftung im gesamten Unternehmen, umweltschonenden Acker-, Obst- und Weinbau sowie biotechnischen Pflanzenschutz gestellt werden.

Das Antragsverfahren wurde für alle Programmteile des Mainzer Umweltministeriums eröffnet – also die Vertragsnaturschutzprogramme Grünland, Acker, Streuobst und Weinberg, und zwar für auslaufende Altverträge und Neuanträge vor allem in Natura 2000-Gebieten. Allerdings wird die Gebietskulisse eingeschränkt. Dies betrifft hauptsächlich den Vertragsnaturschutz im Grünland und beim Streuobst. Das Vertragsnaturschutzprogramm Acker unterliegt keiner räumlichen Einschränkung. Alle Flächen müssen entsprechend der Begutachtung der PAULa-Berater naturschutzfachlich geeignet sein.

Info: Kreisverwaltung Ahrweiler, Stephan Weber, Ruf 02641/975-288; für die Programmteile des Umweltministeriums: Katharina Schuwerack, Ruf 02641/975-380.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 19.10.2007

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