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„Fitour“ fördert Unternehmensgründer

Für Studierende, Wissenschaftliche Mitarbeiter und Arbeitnehmer in Betrieben

Mit dem Programm „Fitour“ fördert das Land Rheinland-Pfalz Personen, die ein eigenes, innovatives und technologieorientiertes Unternehmen gründen wollen. Es richtet sich an Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter an Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie an Arbeitnehmer in Unternehmen. Darauf machen die Wirtschaftsförderer des Kreises Ahrweiler aufmerksam.

Das zu gründende Unternehmen soll Produkte oder Dienstleistungen anbieten, die auf wissenschaftlich-technischen Ideen und Forschungsergebnissen basieren. Ausgeschlossen sind freie Berufe wie Ärzte, Anwälte, Berater oder Architekten sowie Betriebe, die sich im mehrheitlichen Besitz eines anderen Unternehmens befinden.

Fitour unterstützt die Gründer durch fünf aufeinander abgestimmte Förderinstrumente.
Erstens: Die Ausbildungs- und Beratungsförderung richtet sich an Gründer mit einer naturwissenschaftlich-technischen Ausbildung.
Zweitens: Die Ausgründungsförderung hilft Unternehmensgründungen aus einer gesicherten Beschäftigungssituation heraus bei gleichzeitiger Nutzung der Infrastruktur des bisherigen Arbeitgebers.
Drittens: Dienstleistungen und Anschaffung von Sachgütern vor der Unternehmensgründung werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss von 50 Prozent der förderungsfähigen Kosten (maximal 20.000 Euro) anerkannt. Geld gibt es beispielsweise für Gutachten, Zulassungsprüfungen, spezielle Investitionsgüter und teure Materialien.
Viertens: Die Förderung des Markteintritts läuft ebenfalls über einen nicht rückzahlbaren Zuschuss, und zwar von 35 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten bis maximal 100.000 Euro. Förderungsfähig sind Kosten für Personal, Ausrüstungen, Beratungen sowie Material für Prototypen, Nullserien und ein erstes Warenlager.
Fünftens verbessert Fitour die Eigenkapitalsituation durch Darlehen von bis zu 75.000 Euro. Die Darlehen sind in den ersten zehn Jahren zinsfrei und werden zwischen dem fünften und 15. Jahr in gleichen Raten zurückgezahlt. Die Aufnahme der Geschäftstätigkeit soll nicht länger als 24 Monate zurückliegen.

Vor einer Antragstellung wird dringend empfohlen, eine Ausbildungs- und Beratungsförderung bei den Technologiezentren – etwa in Koblenz oder Trier – zu nutzen. Dort wird eine Projektskizze erarbeitet. Die Antragsunterlagen sind mit dieser Projektskizze einzureichen beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz, Postfach 3269, 55022 Mainz. Weitere Info: Richard Ortseifer (richard.ortseifer@mwvlw.rlp.de) und Klaus Henkel (klaus.henkel@mwvlw.rlp.de), jeweils Ruf 06131/16-2763, Internet: www.mwvlw.rlp.de.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 23.11.2007

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