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Noro-Viren verursachen verstärkt Magen-Darm-Erkrankungen

Kranke sollen keine Krankenhäuser und Altenheime besuchen – Gesundheitsamt rät zu intensiver Hand- und Toilettenhygiene

Das Norovirus, das teilweise heftige Magen-Darm-Erkrankungen verursacht, breitet sich auch im Kreis Ahrweiler aus. Das Kreis-Gesundheitsamt gibt daher einige Hinweise. So empfiehlt das Gesundheitsamt, dass betreuendes Personal und Besucher mit Brechdurchfall-Erkrankungen keine Gemeinschaftseinrichtungen wie Krankenhäuser und Altenheime aufsuchen sollen.

Das Robert-Koch-Institut in Berlin berichtet, dass eine neue Norovirus-Winterepidemie in Deutschland möglich sei. Auch das AW-Gesundheitsamt registriert zurzeit einen Anstieg der Magen-Darm-Erkrankungen aufgrund von Infektionen mit Noroviren.

Besonders in den Wintermonaten treten solche Erkrankungsfälle durch die leicht übertragbaren Noroviren auf. Kennzeichnend ist ein meist abrupt einsetzendes, heftiges Erbrechen, oft begleitet von starkem Durchfall, Bauchkrämpfen, Übelkeit und Kopfschmerzen. Nach drei Tagen ist die Erkrankung in der Regel vorbei. Nach dem Abklingen der Symptome sind Personen noch mindestens 48 Stunden ansteckungsfähig, unter Umständen sogar über mehrere Wochen.

Die sehr widerstandsfähigen Noroviren werden am häufigsten durch direkten Kontakt zu Erkrankten, deren Stuhl oder Erbrochenem verbreitet. Mittelbare Überträger der Viren sind verschmutzte Flächen und Gegenstände wie Waschbecken, Türgriffe, Lichtschalter und Handtücher.

Die Erkrankung breitet sich in Gemeinschaftseinrichtungen sehr schnell aus – daher die deutliche Warnung des Gesundheitsamtes vor dem Besuch dieser Häuser. Erkrankte dürfen auf keinen Fall Speisen und Getränke für andere Personen zubereiten. Kranke sollten verstärkt Flüssigkeit trinken. Bei schweren Verläufen sollte ein Arzt aufgesucht werden. Auch für den Privatbereich empfiehlt das Gesundheitsamt eine intensive Hand- und Toilettenhygiene.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 30.11.2007

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