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Trinkwasser in Niederzissen und Oberzissen nicht zu beanstanden

Kreis-Gesundheitsamt hebt Abkochgebot auf – Staatsanwaltschaft eingeschaltet

Das Trinkwasser in Niederzissen und Oberzissen muss nicht länger abgekocht werden. Das Kreis-Gesundheitsamt Ahrweiler hat das Abkochgebot am Freitag (14. Dezember) aufgehoben. Die Proben der vergangenen Tage seien ohne Befund geblieben. Daher sei die Qualität des Trinkwassers nach den gesetzlichen Vorgaben der Trinkwasserverordnung nicht mehr zu beanstanden.

Unterdessen teilte die Kreisverwaltung mit, dass sie inzwischen die Staatsanwaltschaft eingeschaltet habe. Der Anlass dafür sei unter anderem, dass der Wasserversorgungs-Zweckverband Maifeld-Eifel in Mayen (WVZ) als zuständiger Betreiber der Trinkwasserversorgungsanlagen das Kreis-Gesundheitsamt und die Bevölkerung nicht unmittelbar und nicht vollständig informiert habe. Beispielsweise habe der WVZ gegenüber dem Gesundheitsamt erst mehrere Tage nach Bekanntwerden der Trinkwasserverunreinigung eingeräumt, dass neben weiten Teilen von Niederzissen auch der Großteil von Oberzissen betroffen war.

Das Trinkwasser in weiten Teilen von Niederzissen und von Oberzissen durfte bis Freitag nur in abgekochtem Zustand zum Trinken, für die Mundhygiene und zur Nahrungszubereitung verwendet werden. Das Abkochgebot galt für die beiden Orte mit Ausnahme einiger Straßen, die nach Angaben des WVZ nicht aus dem verunreinigten Hochbehälter versorgt werden (Bächelsberg, Bausenbergweg, Kraterstraße, Waldorfer Straße und Neubaugebiet „Im Joch“ in Niederzissen sowie Neubaugebiet „Im Suhr“ und Margarethenhof in Oberzissen).

Zur Erinnerung: Bei Trinkwasserproben aus dem Hochbehälter Niederzissen-Oberzissen waren Grenzwerte überschritten worden. Es handelte sich um den Hochbehälter zwischen Niederzissen und Galenberg. Als wahrscheinliche Ursache gilt nach wie vor eine Verunreinigung der Trinkwasserquellen als Folge der starken Regenfälle. Die verunreinigten Quellen waren bereits vergangene Woche abgeschaltet worden. Das Leitungsnetz wurde und wird weiter mit Chlor desinfiziert.

Das Wasser für die Nahrungsaufnahme und -zubereitung musste mindestens drei Minuten abgekocht werden und durfte nur abgekocht zur Zahnpflege und Mundhygiene verwendet werden. Zum Baden, Duschen, Geschirrspülen und Waschen konnte das Trinkwasser ohne Abkochen verwendet werden.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 14.12.2007

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