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Nürburgring-Sitze bringen 10.000 Euro für „Nachbar in Not“

Sie rückten mit 13er- und 17er-Maulschlüsseln an, um sich ein Stück Nürburgring-Geschichte für die heimischen Party-Keller und privaten Gartentribünen zu holen: Motorsportfans und Raritätensammler, die sich jüngst die Sitze der Haupttribüne T3 abschrauben und kostenlos mitnehmen durften. Die Nürburgring GmbH regte bei den Sitze-Sammlern lediglich eine Spende an – eine Spende für den kreisweiten Hilfsfonds „Nachbar in Not“.

Jetzt wurde Bilanz gezogen. 5.000 Plastiksitzschalen der T3, die dem Großprojekt „Nürburgring 2009“ mit der Erlebnisregion weicht und abgerissen wurde, fanden neue Besitzer. „Den Gesamtbetrag aus den Münzen und Scheinen in den Spendendosen haben wir nach oben aufgerundet“, sagte Nürburgring-Hauptgeschäftsführer Dr. Walter Kafitz. 10.000 Euro ist der Scheck schwer, den Kafitz an Landrat Dr. Jürgen Pföhler aushändigte. „Allein die Idee mit den Sitzen für die Fans verdient schon Applaus“, meinte der Kreis-Chef und ergänzte: „Dass darüber hinaus eine solch gewaltige Spende für ´Nachbar in Not´ zustande kam, freut bedürftige Menschen sehr und zeigt, wie eng sich der Nürburgring mit der Region verbunden fühlt.“ Pföhler kündigte an, das Geld wie immer beim Landrats-Hilfsfonds ohne einen Cent Abzug an Menschen im Kreis Ahrweiler auszuzahlen, die ohne eigenes Verschulden in Not geraten sind und die sonst keine Unterstützung erhalten.

FOTO: Stehen mit der Sitze-Aktion ein für „Nachbar in Not“: Dr. Walter Kafitz (l.) und Dr. Jürgen Pföhler.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 21.12.2007

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