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Der Beton-Koloss wird zum historischen Schauobjekt am Wanderweg

Niederd├╝renbach erh├Ąlt Sonderpreis aus dem AW-F├Ârderprogramm f├╝r den L├Ąndlichen Raum

Wer von Niederd├╝renbach hoch zum Rodder Maar wandert, stellt sich die Frage: Was ist das f├╝r ein monstr├Âses Gebilde dort am linken Wegesrand? Klar erkennbar handelt es sich um einen massiven Betonklotz. Doch was hat oder hatte er zu bedeuten? Die Wanderer werden in K├╝rze informiert.

Denn die Ortsgemeinde Niederd├╝renbach nutzt den f├╝nf Meter hohen Koloss f├╝r touristische Zwecke. Diese Idee und das hohe Engagement der B├╝rgerschaft hat den Kreis Ahrweiler veranlasst, das Projekt mit einem der beiden Sonderpreise aus dem kreiseigenen F├Ârderprogramm f├╝r den L├Ąndlichen Raum zu belohnen. Landrat Dr. J├╝rgen Pf├Âhler ├╝berreichte die entsprechende Urkunde und den Geldpreis in H├Âhe von 2.500 Euro jetzt an Ortsb├╝rgermeister August Henn und Ratsmitglied Gerhard Knechtges, der die Ma├čnahme federf├╝hrend vorantreibt. Zuvor waren bereits 4.600 Euro aus dem Kreis-F├Ârderprogramm f├╝r den Niederd├╝renbacher Betonpfeiler geflossen.

Ein Betonpfeiler also. Er geh├Ârt zur ehemaligen Spannstation, die 1926 den Betrieb aufnahm und 1943 stillgelegt wurde. Die Seilbahn diente dem Abtransport von Basaltsteinen aus dem fr├╝heren Basaltsteinbruch ÔÇ×SteimerichÔÇť, der sich sp├Ąter mit Wasser f├╝llte ÔÇô der K├Ânigssee entstand. Vom damaligen Steinbruch in Oberd├╝renbach aus wurde das Material zum Brecherwerk nach Oberzissen gehievt. Heute ist der zwei mal sieben Meter breite und f├╝nf Meter hohe Betonpfeiler mit den Sch├Ąchten der Spanngewichte ├╝brig geblieben.

Die Ortsgemeinde Niederd├╝renbach will den Betonpfeiler in einen ansehnlichen Zustand versetzen und den steinernen Zeugen als ÔÇ×Schauobjekt mit historischem HintergrundÔÇť pr├Ąsentieren. Die Projektplanung sieht vor, die Spannstation mit einem Schriftzug zu versehen, die Sch├Ąchte der Spanngewichte wieder mit Betonringen anschaulich zu verf├╝llen, eine Seillore aufzustellen und das Umfeld mit standortgerechten Pflanzen und Steingruppen zu gestalten. Die Kosten sind mit 15.300 Euro kalkuliert.

Der zweite Sonderpreis aus dem AW-F├Ârderprogramm f├╝r den L├Ąndlichen Raum geht an die Ortsgemeinde Wirft in der Verbandsgemeinde Adenau; dort restaurieren die B├╝rger die historische Kapelle des Dorfes, die sonst vom Abriss bedroht gewesen w├Ąre.

(Pressemeldung zum Termin am 15.01.2008)


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 18.01.2008

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