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Gemeinschaftsprojekt erwärmt 670 Schüler und zwei Schulträger

Kreis und Stadt betreiben neue Holzhackschnitzelheizung am Schulzentrum Bachem – Landrat Pföhler: „Auf ökologische Technologien setzen“

Neue Wege bei der Wärmeversorgung gehen der Kreis Ahrweiler und die Stadt Bad Neuen-ahr-Ahrweiler. Das Schulzentrum Bachem – dort sind die Erich-Kästner-Hauptschule und die Sporthalle in Trägerschaft der Stadt sowie die beiden Förderschulen Don Bosco und Levana in Trägerschaft des Kreises untergebracht – wird jetzt als Wärmeverbund mit einer Holz-hackschnitzelheizung versorgt.

„Ein solches Gemeinschaftsprojekt, dazu noch mit einer ökologischen Heiztechnik, ist ein Novum im Kreis Ahrweiler“, freute sich Landrat Dr. Jürgen Pföhler bei der Vertragsunter-zeichnung über „dieses Vorbildprojekt“. Der Heizverbund passe „ideal in die Philosophie des Kreises Ahrweiler, auf ökologische Technologien zu setzen“. Pföhler erwähnte das „Drei-Säulen-Konzept beim Gebäude-Management“, nämlich klassisches Energiesparen, Solardä-cher und alternative Heizformen wie die Erdwärmeversorgung der Nürburgring-Schule in Wimbach und die jetzt neue Heizung in Bachem; am dortigen Schulzentrum werden rund 670 Schüler unterrichtet.

Die Heizung schafft eine Wärmeleistung von 1.200 Kilowatt und könnte damit 60 Einfamili-enhäuser versorgen. Aus einem Vorratsbehälter transportiert eine so genannte Förder-schnecke Holzhackschnitzel in den Brennraum, wo sie kohlendioxid-neutral verbrennen. Der Rohstoff stammt aus heimischen Holzbeständen und macht die beiden Schulträger unab-hängig von fossilen Brennstoffen; so wird Gas lediglich zur Abdeckung der Spitzenlast ein-gesetzt. Die Anlage kostet knapp 900.000 Euro.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 27.02.2008

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