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Förderprogramm hilft Betrieben, Material sparsam einzusetzen

Netzwerke schaffen, Beratung nutzen – 40 Prozent im produzierenden Gewerbe sind Materialkosten

Auf ein Förderprogramm für kleine und mittlere Unternehmen zur Verbesserung der Materialeffizienz machen die Wirtschaftsförderer der Kreisverwaltung Ahrweiler aufmerksam. Das „Impulsprogramm Materialeffizienz“, ein Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, wurde bis Ende Dezember 2008 verlängert.

Das angepeilte Ziel lautet, die Materialkosten in den Betrieben zu reduzieren und damit deren Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Materialkosten stellen im produzierenden Gewerbe mit 40 Prozent vor den Personalkosten (20 Prozent) den mit Abstand größten Kostenblock dar.

Die Initiative kann die Materialeffizienz in zweierlei Hinsicht steigern: Das Programm zur „Förderung von Netzwerken zur Materialeffizienz“ (NeMat) unterstützt die Vernetzung von Unternehmen. Die „Förderung der Beratung zur rentablen Verbesserung der Materialeffizienz“ (VerMat) ermöglicht eine individuelle Beratung.

NeMat fördert Materialeffizienz-Netzwerke, also Kooperationsvorhaben mehrerer Partner. Die Förderung läuft in zwei Stufen: Phase I (maximal drei Monate) bezuschusst die Etablierung des Netzwerkes und die Erarbeitung einer Konzeption mit 75 Prozent der Kosten für den Koordinator. Phase II fördert die Umsetzung und Zukunftssicherung des Netzwerks bis zu 50 Prozent.

VerMat hilft bei der Fachberatung. Es unterscheidet die Potenzialanalyse (Dauer maximal vier Wochen) sowie die Vertiefungs- und Umsetzungsberatung (maximal neun Monate). Die Förderung darf insgesamt 99.000 Euro nicht übersteigen und wird durch nicht rückzahlbare Zuschüsse in Form einer Anteilsfinanzierung gewährt.

Unternehmen, die Maßnahmen zur Material-Effizienzsteigerung bereits umgesetzt haben, können sich zusätzlich für den mit 10.000 Euro dotierten Materialeffizienzpreis bewerben.

Info: www.materialeffizienz.de, www.demea.de, Ruf 030/310078-157 (Mario Schneider), Ruf 030/310078-179 (Dr. Reinhard Stransfeld). Infos zum Materialeffizienzpreis: Ruf 030/8104-1438 (Dr. Franz-Georg Simon).


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 07.03.2008

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