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Die Belegschaft wird immer älter, Fachkräfte werden fehlen

Projekt „Altersstrukturanalysen“ hilft den Betrieben – Wirtschaftsförderer und IHK schreiben 250 Unternehmen an – Land fördert Beratung zu 100 Prozent

Unternehmen müssen sich auf eine immer älter werdende Belegschaft und einen Mangel an Fachkräften einstellen. Die Wirtschaftsförderer der Kreisverwaltung Ahrweiler sowie die Geschäftsstelle der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz in Bad Neuenahr-Ahrweiler haben deshalb 250 mittelständische Unternehmen aus dem Kreisgebiet mit mehr als 20 Beschäftigten angeschrieben und sie auf ein Projekt hingewiesen, das Hilfen bei der künftigen Personalplanung anbietet. Es handelt sich um Altersstrukturanalysen. Das Projekt wird gefördert.

Kreis-Wirtschaftsförderer Guido Nisius und IHK-Geschäftsstellenleiter Dr. Bernd Greulich nennen in ihrem Schreiben Einzelheiten. In einer ergänzenden Pressemeldung heißt es: Wer sich außer den 250 angeschriebenen Betrieben für die Altersstrukturanalysen interessiere, könne sich gerne melden.

Die Ausgangslage: Die demografische Entwicklung führt in den kommenden 20 Jahren zur verstärkten Alterung der Erwerbsbevölkerung in den deutschen Unternehmen. Schon heute ist die größte Gruppe der Erwerbstätigen zwischen 40 und 50 Jahren alt. Verschärft wird diese Situation durch den bevorstehenden Fachkräftemangel und die Verlängerung der Lebensarbeitszeit. Firmen, die wettbewerbsfähig bleiben wollen, brauchen daher betriebliche Lösungen.

Bei dem vom Land Rheinland-Pfalz geförderten Projekt sollen Beratungsexperten die Betriebe mit professionellen Handlungsstrategien ausrüsten. Die Firmenchefs erhalten mittel- bis langfristige Perspektiven ihrer Personalplanung. Die Umsetzung der Handlungsempfehlungen liegt in der Entscheidung der Unternehmen selbst. Das Mainzer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen finanziert das Projekt zu 100 Prozent. Dem zu beratenden Unternehmen entstehen keine Kosten.

Die Arbeitsmarkt- und Organisationsberatung Gettmann ist mit der Projektdurchführung beauftragt. Kontakt: Wilhelm-Theodor-Römheld-Str. 14, 55130 Mainz, Michaela Heinemann, Ruf 06131/921154, E-Mail michaela.heinemann@gettmann.de. Gettmann ist bereit, die Altersstrukturanalysen bei einer Informationsveranstaltung vorzustellen. Wer daran interessiert ist, kann sich gerne bei der Kreisverwaltung oder der IHK melden.

Kontakt: Guido Nisius, Wirtschaftsförderer der Kreisverwaltung Ahrweiler, Ruf 02641/975-383, guido.nisius@kreis-ahrweiler.de, Dr. Bernd Greulich, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Bad Neuenahr-Ahrweiler, Ruf 02641/990740, greulich@koblenz.ihk.de.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 20.03.2008

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