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55 Container und Lkw-Ladungen mit Müll gesammelt

Doppel-Samstag: (Z)Sauberhafter Kreis Ahrweiler brachte 350 Kubikmeter Abfälle hervor – Teilweise Probleme mit unsortierten Stoffen

Die Aktion (Z)Sauberhafter Kreis Ahrweiler, auch bekannt als Dreck-weg-Tag, hat wieder große Mengen Abfall aus Feld und Flur zutage gefördert. In 64 Dörfern und Städten sammelten rund 1.300 Helferinnen und Helfer 350 Kubikmeter Müll. Diese Menge bewegt sich auf den Level der Vorjahre. 2006 kamen ebenfalls 350 Kubikmeter zusammen, 2007 waren es 360 Kubikmeter. Hinzu kamen diesmal etwa 500 Altreifen; 2007 waren es 700.

Ein „herzliches Dankeschön“ richtete Landrat Dr. Jürgen Pföhler den ausrichtenden Vereinen, Jugendgruppen, Gemeinden, Organisationen und Privatpersonen aus. „Es zeugt von einer intakten Gemeinschaft, wenn jedes Jahr so viele Bürger ehrenamtlich anpacken und sich für ihre saubere Heimat einsetzen“, unterstrich der Landrat. An drei Orten – beim Jugendhilfeverein, der den Wanderparkplatz zwischen dem Kreisel in Bad Neuenahr und Lantershofen säuberte, in Walporzheim und in Unkelbach – stattete der Kreis-Chef den Müllsammlern einen Besuch ab und versorgte sie mit frischen Brötchen.

Streng genommen handelte es sich 2008 um zwei Dreck-Weg-Tage. Wegen des winterlichen Wetters hatten 17 Gemeinden vorwiegend aus den Höhenlagen der Eifel die ursprünglich für den 8. März geplante Aktion um eine Woche verschoben. Der Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) koordinierte die Umwelt-Aufräumtage.

Und so sieht die Bilanz des AWB zu diesem Doppel-Samstag aus: 1.300 Helfer in 64 Orten forderten 35 Container an, die abgeholt und zu den Abfallentsorgungsanlagen „Auf dem Scheid“ nach Niederzissen und nach Leimbach gefahren wurden. Außerdem trafen dort weitere 20 Lastwagen und Traktoren mit Anhängern ein. Diese 55 angelieferten Transporte hatten rund 350 Kubikmeter Müll geladen. Das entspricht einer Müllmenge von rund 100 Tonnen. Hinzu kamen 500 Altreifen.

Angesichts dieser Massen tauchten bei einigen Anlieferungen, im wahrsten Sinne des Wortes, Probleme auf. So enthielten manche Container und Lkw-Ladungen unsortierten Müll oder – was noch unerfreulicher war – Problemabfälle wie Farben, Lacke, Autobatterien oder Altöl. Dabei hatte der AWB ausdrücklich mitgeteilt, dass bestimmte Abfälle nicht in die eigens für den Dreck-weg-Tag kostenlos bereitgestellten Container geworfen werden durften. Dies betraf unter anderem Fremdstoffe wie Elektroschrott, Kühl- und Gefriergeräte oder eben Batterien. Diese Abfallarten hätten gesondert bereitgestellt werden müssen. Die Folge: Als der doppelte Dreck-weg-Tag beendet war, begann für die AWB-Mitarbeiter in den Entsorgungsanlagen das aufwändige Sortieren.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 20.03.2008

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