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Blauzungenkrankheit: Rinder, Schafe und Ziegen werden geimpft

Erlass gilt für alle über zehn Wochen alten Tiere – Für Menschen besteht keine Infektionsgefahr

Im Kampf gegen die Blauzungenkrankheit werden im Kreis Ahrweiler alle über zehn Wochen alten Rinder, Schafe und Ziegen geimpft. Diese Vorbeugemaßnahme beginnt am 16. Mai. Im vergangenen Jahr verendeten im Kreisgebiet rund 200 Schafe und 20 Rinder an der Blauzungenkrankheit. Für Menschen besteht keine Infektionsgefahr.

Wie die Kreisverwaltung Ahrweiler meldet, wurden die betreffenden Landwirte und Tierhalter in einem Schreiben des Kreis-Veterinäramtes informiert. Die Hoftierärzte nehmen die Impfungen vor und müssen diese in die Tierdatenbank eintragen. Die Rinder-, Schaf- und Ziegenhalter müssen die Tierärzte dazu bevollmächtigen. Den entsprechenden Vordruck müssen die Halter an das Veterinäramt in Ahrweiler zurücksenden.

Der Impferlass kommt vom Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz in Mainz. Rinder werden zwei Mal im Abstand von drei bis vier Wochen geimpft, Schafe und Ziegen ein Mal.
Die Blauzungenkrankheit wird durch eine Colicoides-Mücke, die in Deutschland in rund 60 Arten vorkommt, auf die Wiederkäuer – also Schafe, Ziegen und Rinder - übertragen. Eine Ansteckung unter den Tieren ist nicht möglich. Fleisch und Milch können von Verbrauchern bedenkenlos verzehrt werden.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 25.04.2008

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