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Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen erhalten mehr als 100.000 Euro

Kreis unterstützt unter anderem Frauenhaus, Telefonseelsorge und Kontaktstelle für psychisch Kranke

Mit einem Zuschusspaket von 108.000 Euro greift der Kreis Ahrweiler erneut sechs Selbsthilfegruppen und sozialen Beratungsstellen unter die Arme. Es handelt sich um freiwillige Zuwendungen für das Jahr 2008.

Die Selbsthilfe sei „ein sehr wichtiger Pfeiler unseres Gesundheitswesens, der nicht mehr wegzudenken ist“, erklärte Landrat Dr. Jürgen Pföhler. Im Kreis Ahrweiler könnten sich die Menschen auf die fachkundige Beratung und die persönlichen Hilfen dieser sozialen Organisationen verlassen.

Die „Beratungsstelle Frau und Beruf“ sei eine wichtige Anlaufstelle für Arbeit suchende Mädchen und Frauen im Kreis Ahrweiler. Der „Notruf e.V. Koblenz“ nehme sich Mädchen und Frauen an, die von Gewalt bedroht seien oder Gewalt erlitten hätten. Für die Betroffenen sei das Frauenhaus der Beratungsstelle „Frauen für Frauen e.V.“ oftmals die letzte Zufluchtsmöglichkeit.

Der „Kreuzbund Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.“ sei seit Jahrzehnten eine unverzichtbare Selbsthilfe- und Helfergemeinschaft für Suchtkranke. Und die „Telefonseelsorge Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.“ stehe allen Menschen mit seelischen Problemen rund um die Uhr zur Verfügung. Eine weitere wichtige Einrichtung sei die Kontakt- und Informationsstelle für psychisch kranke und behinderte Menschen (KIS) im Gemeindepsychiatrischen Zentrum Ahrweiler. Die KIS berate und informiere Menschen mit psychischer Erkrankung und deren Angehörige.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 02.05.2008

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