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Junggesellenverein Gelsdorf renoviert Feuerwehrhaus mit Kreiszuschuss

Förderprogramm Ländlicher Raum: Verantwortung für ortsbildprägendes Gebäude übernommen – Neues Vereinsheim auch für Dorfgemeinschaft

Als „in hohem Maße förderfähig“ bewertet die Kreisverwaltung Ahrweiler das Vorhaben des Junggesellenvereins Gelsdorf, das ehemalige Feuerwehrgerätehaus in der Ortsmitte zum Vereinsheim umzubauen. Deshalb können die Junggesellen um ihren Vorsitzenden Michael Kunze 3.800 Euro einplanen, die der Kreis aus dem Förderprogramm Ländlicher Raum bezahlt.

Bei einem Besuch in Grafschaft-Gelsdorf und einem Treffen mit den Junggesellen nannte Landrat Dr. Jürgen Pföhler einen weiteren Fakt, der es ihm leicht gemacht habe, die Förderung zu bewilligen: Es zeuge von „einem vorbildlichen ehrenamtlichen Engagement, wenn ein junger Verein die Verantwortung für ein ortsbildprägendes Gebäude übernimmt und es zugleich für die Dorfgemeinschaft renoviert.“

In der Tat: Der erst vor einigen Jahren neu gegründete Gelsdorfer Junggesellenverein will sein neues Heim für Veranstaltungen der Dorfgemeinschaft bereitstellen. Vorgesehen sind unter anderem der Einbau von Toiletten, Theke und Heizung sowie die Erneuerung des Tores.

Der Erhalt und die Wiedernutzung von leerstehender, historisch gewachsener Bausubstanz im Ortskern eines Dorfes stellt eines der zentralen Ziele des kreiseigenen Förderprogramms dar. Das alte Feuerwehrhaus in der Burgstraße hat seine ursprüngliche Bestimmung verloren, nachdem das neue Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrhaus am Ortsrand den Betrieb aufnahm.

Die Junggesellen haben das Gebäude in langjähriger Pacht von der Gemeinde Grafschaft übernommen. Es soll dörflichen Zwecken dienen, besonders bei der Maikirmes und den Tagen der offenen Höfe. Auch andere Vereine und Gruppen sollen es nutzen können.

FOTO: Hand in Hand mit Kreis und Landrat arbeiten die Gelsdorfer Junggesellen.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 30.05.2008

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