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Innovationsprogramm fördert Technologie im Mittelstand

Start am 1. Juli – Kooperationen von Wissenschaft und Wirtschaft anregen

Das „Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM) bündelt mehrere Förderprogramme, um Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen einschließlich Handwerk und unternehmerisch tätigen freien Berufen noch stärker zu unterstützen. Im Blickpunkt: der Technologiesektor. Das Ziel: Unternehmenswachstum und Arbeitsplätze sichern und schaffen. Die Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung Ahrweiler nennt Einzelheiten.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt die Forschungsaktivitäten von kleinen und mittleren Unternehmen mit mehreren Programmen, um Kooperationen von Wissenschaft und Wirtschaft anzuregen. Die Programme PRO INNO II, NEMO, InnoNet und INNO-WATT bilden den Kern dieser Zuschussförderung.

Das ZIM erhöht die Nutzerfreundlichkeit und die Transparenz dieser Förderangebote. Die Kooperations- und Netzwerkprogramme PRO INNO II, InnoNet und NEMO werden zum 1. Juli 2008 im ZIM gebündelt. Drei Module decken den unterschiedlichen Förderbedarf der Unternehmen ab. Das erste ZIM-Modul unterstützt Forschungskooperationen zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Förderbedingungen und -sätze lehnen sich weitgehend an der bisherigen PRO INNO II Förderung an. Neu: Marktvorbereitende Dienstleistungen wie Produkttests oder Marktstudien werden in die Förderung einbezogen.

Das zweite Modul unterstützt die Dienstleistungen eines Netzwerkmanagers entsprechend dem bisherigen NEMO-Programm, das in seiner Anwendung auf ganz Deutschland ausgeweitet wird; bisher war es auf die neuen Bundesländer beschränkt.

In einem zweiten Schritt soll ab 2009 das dritte Modul in ZIM integriert werden, nämlich die einzelbetriebliche Förderung (bisher INNO-WATT), für die ebenfalls eine Anwendung in ganz Deutschland geplant ist. Das dritte Modul kann umgesetzt werden, wenn die zusätzliche Haushaltsmittel bewilligt sind.

Anträge auf Förderung sind beim zuständigen Projektträger ab 1. Juli 2008 bis Jahresende 2013 möglich. Für Kooperationsprojekte: Projektträger AiF, AiF-Geschäftsstelle Berlin, Tschaikowskistraße 49, 13156 Berlin, Ruf 030/48163-451, E-Mail zim@aif-in-berlin.de. Für Netzwerkprojekte: Projektträger VDI/VDE-IT, VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Steinplatz 1, 10623 Berlin, Ruf 030/310078-380, E-Mail zim@vdivde-it.de. Ausführliche Informationen sind auf der Programmhomepage www.zim-bmwi.de geschaltet.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 27.06.2008

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