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Trinkwasser von Altenburg und Kreuzberg wird gechlort

Bakterien nachgewiesen – Sonstige Altenahrer Ortsteile nicht betroffen

Im Wasserversorgungsnetz von Altenburg und Kreuzberg sind Bakterien von Typ Pseudomonaden nachgewiesen worden. Pseudomonaden im Trinkwasser stellen für die gesunde Bevölkerung in aller Regel kein Risiko dar. Sicherheitshalber wird das Trinkwasser jedoch ab sofort zusätzlich gechlort. Für die Endverbraucher in Altenburg und Kreuzberg macht sich die Chlorbehandlung geschmacklich und über den Geruch bemerkbar; diese Behandlung überschreitet nicht die nach der Trinkwasserverordnung zulässigen Werte. Weitere Ortsteile von Altenahr sind nicht betroffen.

Das meldet die Kreisverwaltung Ahrweiler. Zugleich gibt das Kreis-Gesundheitsamt Hinweise an die Bevölkerung: Eine gesundheitliche Beeinträchtigung erfolge weder durch das Trinken von Leitungswasser noch durch die Anwendung von Leitungswasser auf intakter Haut, Händewaschen sowie Wäschewaschen und -trocknen.

Ein geringes Risiko betreffe folgende Personengruppen: Patienten mit Mukoviszidose (einer Stoffwechselerkrankung), Pflegebedürftige mit offenen Wunden, Harnwegskathetern oder einer Magensonde zur Ernährung; Patienten, die Inhalationsgeräte mit Trinkwasser reinigen; stark abwehrgeschwächte Personen und Patienten, die mit Immunsuppressiva behandelt werden, etwa nach Transplantationen; Kontaktlinsenträger, falls sie die Kontaktlinsen mit Leitungswasser reinigen; Patienten, die derzeit mit Antibiotika behandelt werden; Säuglinge und Frühgeborene.

Diesen Personengruppen wird empfohlen, telefonischen Kontakt mit dem Kreis-Gesundheitsamt aufzunehmen, um sich individuell über Schutzmaßnahmen beraten zu lassen. Dazu hat das Gesundheitsamt eine Service-Rufnummer eingerichtet: 02641/975-160. Der Telefonservice ist diese Woche (bis Freitag, 10. Oktober) von 7.30 bis 16 Uhr geschaltet. Neben dem genannten Personenkreis mit geringem Risiko gilt der Telefonservice für alle Interessierten. Das betroffene Wasser wird regelmäßig beprobt.

Für weitere Fragen zur Trinkwasserversorgung in den betroffenen Ortsteilen steht auch der Zweckverband Wasserversorgung Eifel/Ahr zur Verfügung, Ruf 02691/92150.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 06.10.2008

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