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Alte Dörfer, junge Familien, neue Internetseiten

Dorferneuerung: Kreisverwaltung hat Web-Seiten ausgebaut – Bis 20.000 Euro für private Bauherren – Ländlichen Raum als attraktiven Wohnort erhalten

Bei der Förderung des Ländlichen Raums setzt der Kreis Ahrweiler einen weiteren Akzent. Die Internetseiten zur Dorferneuerung wurden jetzt ergänzt und aktualisiert. Schwerpunkte bilden die Dorferneuerungsmaßnahmen von privaten Bauherren und von Kommunen, der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, der „Ratgeber Renovieren“ sowie die Kontaktdaten der Ansprechpartner in der Kreisverwaltung. Das wichtigste Ziel der Dorferneuerung lautet: Die Dörfer sollen als Wohnort attraktiv bleiben, vor allem für junge Familien.

Das Förderprogramm „Private Dorferneuerung“ dient in erster Linie der Wiederherstellung und Erhaltung ortstypischer Gebäude. Die alten Ortskerne sollen ansprechend gestaltet werden. Die Häuser sollen ihr ursprüngliches Erscheinungsbild erhalten und die regionaltypische Bauweise widerspiegeln.

Dafür gibt es Zuschüsse. Wer sein ortsbildprägendes Privatgebäude erhält und renoviert, kann eine Förderung beantragen. Die Förderhöhe beträgt bis zu 20.000 Euro beziehungsweise bis zu 25 Prozent der Baukosten. Bei den förderfähigen Kosten gilt ein Mindestbetrag von 7.669 Euro. Wenn strukturverbessernde Maßnahmen mit der baulichen Gestaltung einhergehen, kann die Förderung auf bis zu 35.000 Euro steigen; dies gilt etwa für die Errichtung von Ferienwohnungen, Ladenlokalen und Gaststätten.

Voraussetzung für den Erhalt der Fördergelder aus der privaten Dorferneuerung ist, dass für die betreffende Ortsgemeinde ein Dorferneuerungskonzept besteht. Auskünfte darüber erteilen die Verwaltungen der Städte und Verbandsgemeinden im Kreis Ahrweiler.

Die Gesamtmaßname muss vor Ausführung mit der Dorferneuerungsbeauftragten der Kreisverwaltung abgestimmt werden. Dies betrifft unter anderem
·Fenster und Türen, die in Gliederung und Farbgebung den ursprünglichen Gegebenheiten des Gebäudes entsprechen müssen; der Einbau von Kunststofffenstern schließt eine Förderung aus;
·die Dacheindeckung, die ebenfalls dem Ursprungsgebäude entsprechen muss;
·Geländer von Außentreppen und Balkonen;
·die Farbgestaltung des Gebäudes.

Wichtig bei der Antragstellung: Die private Baumaßnahme muss vor Beginn mit der Kreisverwaltung abgestimmt sein. Dazu sollte ein Ortstermin mit der Dorferneuerungsbeauftragten vereinbart werden: Diplom-Ingenieurin und Architektin Angelika Petrat, Ruf 02641/975-291, E-Mail angelika.petrat@kreis-ahrweiler.de.

Weitere Einzelheiten stehen auf den Internetseiten der Kreisverwaltung: www.kreis-ahrweiler.de, „Verwaltung online“, „Bauen & Verkehr“, „Dorferneuerung“.

FOTOS:
Zwei Beispiele für gelungene Maßnahmen der Dorferneuerung: ein ortstypisches Haus aus Tuffstein in Wehr ...
... und ein modernisiertes Fachwerkhaus mit Außenanlagen in Löhndorf.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 10.10.2008

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