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Zwei Nachfolger für den neuen Nachwuchs

Kindertagesstätten: Holger Lind und Lars Leyendecker erstellen regelmäßigen Bedarfsplan – Landrat: „Wichtiges Aufgabenfeld des Kreises“

Neuer Nachwuchs in den Kindertagesstätten, zwei Nachfolger in der Kreisverwaltung bei der Koordination und Planung für die Kindertagesstätten: Die Zahl der Kita-Plätze für Kinder unter drei Jahren im Kreis Ahrweiler steigt weiter, bei den Ganztagsplätzen ist die Schallmauer von 1.000 durchbrochen. Und im Kreis-Jugendamt kümmern sich jetzt zwei junge Kollegen um die 64 kommunalen, kirchlichen und privaten Tagesstätten zwischen Oberwinter und Wershofen.

Mit Holger Lind und Lars Leyendecker sind zwei Mitarbeiter für die stetig steigenden Aufgaben in den Kitas zuständig. Lind stand bereits Ludwig Schaefer zur Seite, der nach langjährigem Einsatz auf diesem Gebiet in den Ruhestand getreten ist. Landrat Dr. Jürgen Pföhler sprach von einem „gelungenen Übergang auf einem wichtigen Aufgabenfeld des Kreises Ahrweiler“.

Linds Kerngeschäft umfasst unter anderem die fachberaterische Tätigkeit für die kommunalen Tagesstätten. Dazu zählen beispielsweise Fortbildungsmaßnahmen für das Erziehungspersonal, die Unterstützung bei der Konzeptentwicklung, Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung sowie die Zusammenarbeit von Schulen und Kindertagesstätten. Neben den Kitas, die er mit einer halben Stelle betreut, ist der diplomierte Sozialpädagoge Lind im Jugendamt für die Kinder-Tagespflege zuständig.

Lars Leyendecker verantwortet die Zuschüsse des Kreises für Personalkosten und Investitionen in den Tagesstätten. So fließen 2008 rund 13 Millionen Euro für die Erzieherinnen beziehungsweise das Kita-Personal; abzüglich der Zuschüsse des Landes Rheinland-Pfalz bezahlt der Kreis davon 6,8 Millionen Euro. Für Baumaßnahmen und Anschaffungen hat der Kreis im laufenden Jahr weitere 50.000 Euro eingeplant.

Gemeinsam stellen Lind und Leyendecker den regelmäßigen Bedarfsplan für die Tagesstätten auf. Dieser Bedarfsplan, den der Jugendhilfeausschuss des Kreises beschließt, liefert aktualisierte Daten und regelt Art und Zahl der einzelnen Gruppen in den Kitas, damit die dortigen Angebote mit den Bedürfnissen von Eltern und Kindern in Einklang gebracht werden.

In den 64 Kitas stehen derzeit 4.111 Regelplätze für Drei- bis Sechsjährige zur Verfügung. Die Zahl der Ganztagsplätze beträgt jetzt 1.055 und rangiert erstmals im vierstelligen Bereich. Neben den Regelplätzen gibt es 144 Krippenplätze, 42 Plätze für unter Dreijährige in kleinen altersgemischten Gruppen, 138 Plätze für Zweijährige in geöffneten Gruppen, 100 Plätze für Schulkinder (zur Nachmittagsbetreuung) in großen altersgemischten Gruppen und 80 Hortplätze.

FOTO: Generationswechsel für die Kindertagesstätten: Holger Lind (v.l.) , Lars Leyendecker, Dr. Jürgen Pföhler und Ludwig Schaefer.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 21.11.2008

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