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Förderprogramm Ländlicher Raum für 2008 ausgebucht

50.000 Euro restlos verplant – Für Dörfer, Kinder und Tourismus – Landrat: „Neue Impulse für attraktiven Wohn- und Wirtschaftsstandort“

Das Förderprogramm des Kreises Ahrweiler für den Ländlichen Raum ist bei Bürgermeistern, Ortsvorstehern, Vereinen und Bürgerinitiativen heiß begehrt – und für 2008 folglich restlos ausgebucht. Alle Fördermittel sind verplant, meldet die Kreisverwaltung.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler: „Unser Förderprogramm setzt neue Impulse, die den ländlichen Raum als Wohn- und Wirtschaftsstandort attraktiv halten. Die Nachfrage für Anträge hat auch im zweiten Programmjahr wieder alle Erwartungen übertroffen.“ Die für 2008 zur Verfügung stehenden 50.000 Euro Fördergelder seien komplett ausgebucht. Zugleich kündigte der Landrat an: „Ich setze mich mit Nachdruck dafür ein, dass der Kreistag dem Förderprogramm für 2009 zustimmt und dass ab Januar wieder Mittel zur Verfügung stehen.“

Die Bilanz: 16 Initiativen, Vereine und Ortsgemeinden haben 2008 Zuschüsse von 47.500 Euro aus dem Kreisprogramm erhalten. Das Geld floss für Infrastrukturmaßnahmen im Dorf, den Erhalt und Umbau von Gemeinschaftsanlagen, Kinderspielorte, touristische Projekte, eine Gedenkstätte sowie in weitere Vorhaben, die – das ist entscheidend – mit bürgerschaftlichem Engagement und hoher Eigenleistung auf die Beine gestellt wurden.
Die 47.500 Euro stoßen Investitionen von 216.000 Euro an. Weitere vier Förderanträge von Gemeinden, Vereinen und bürgerschaftlichen Initiativen mit einer Fördersumme von 11.600 Euro liegen der Kreisverwaltung vor, nochmals zehn mit einem Fördervolumen von 32.000 Euro sind angefragt.

Im Jahr 2007 hat die Kreisverwaltung 36 Projekte mit einem Fördervolumen von 87.000 Euro bewilligt, die eine Investitionssumme von mehr als 500.000 Euro ausgelöst haben.

Das Förderprogramm Ländlicher Raum läuft seit 1. Januar 2007. Es zielt ab auf das ehrenamtliche Engagement der Bürger und die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen. Neben der Vereinsförderung und der Seniorenförderung versteht sich das Programm als dritte Säule, die das Ehrenamt im Kreis Ahrweiler nachhaltig stärken soll.

Den Ortsbürgermeistern kommt eine wichtige Schlüsselrolle zu, wenn es darum geht, geeignete Projekte in den Dörfern zu finden. Oft sind es nicht die großen prestigeträchtigen Bauvorhaben, sondern kleine gestalterische Maßnahmen, die sich positiv auf die Dorfgemeinschaft auswirken. Gerade die kleinen, auf Selbsthilfekräfte angewiesenen Projekte, die unterhalb der Bagatellgrenze der kommunalen Landesförderung von 15.339 Euro liegen, sollen mit dem kreiseigenen Förderprogramm Ländlicher Raum angestoßen und unterstützt werden.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 28.11.2008

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