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Beispielhaftes Bandorf: DSL kommt in Neubaugebiet

Deutsche Telekom nimmt erste Anschlüsse in Betrieb – Kreis als Koordinator – Konkrete Umsetzung ist Aufgabe der Kommunen

Die DSL-Initiative im Kreis Ahrweiler verbucht einen weiteren Erfolg. Der Remagener Stadtteil Bandorf erhält neue Anschlüsse der breitbandigen digitalen Internetverbindung über das Telefonnetz mit DSL (Digital Subscriber Line). Die Deutsche Telekom hat erste DSL-Anschlüsse im Neubaugebiet „Im Krummen Morgen“ in Betrieb genommen. Dort stehen jetzt rund 100 Internetverbindungen mit einer Geschwindigkeit von bis zu vier MB zur Verfügung.

„Bandorf ist von sich aus aktiv geworden, das ist vorbildlich für andere Gemeinden und Ortsteile im gesamten Kreisgebiet“, lobte Landrat Dr. Jürgen Pföhler die Akteure des Remagener Höhenortes. Zur Erinnerung: Pföhler hatte vor gut einem Jahr die Initiative „DSL für alle“ im AW-Kreis gestartet. Das Breitband-Internet sei ein bedeutender Service für die Bürger und ein wichtiger Standortfaktor für die Unternehmen. Den Bürgermeistern gab er stets den Rat, die Suche nach Breitbandlösungen auf eine breite Basis zu stellen und verschiedene Anbieter anzusprechen.

Den Kreis Ahrweiler sieht der Landrat in einer koordinierenden Funktion – etwa durch kreisweite Informationsveranstaltungen, Rahmengespräche mit Breitbandversorgern oder der Vermittlung zwischen Breitbandversorgern und interessierten Gemeinden. – Die Umsetzung konkreter Lösungen vor Ort hingegen sei Aufgabe der Kommunen.

In Bandorf hat dies beispielhaft funktioniert. Die Deutsche Telekom bietet im Ortsnetz Remagen/Rolandseck (Vorwahlgebiet 02228) jetzt die schnellen DSL-Internetzugänge an. Einen entscheidenden Anstoß gab der Bandorfer Bürger Jens Fiege, der sich öffentlich für die DSL-Versorgung stark machte und auf die Unterstützung der Stadt Remagen bauen konnte. Mit Erfolg. Bürgermeister Herbert Georgi, der stellvertretende Ortsvorsteher von Oberwinter, Norbert Matthias, Gerd Schäfer von der Deutschen Telekom, Landrat Jürgen Pföhler, Sandra Wiengarten von der Kreiswirtschaftsförderung und Jens Fiege überzeugten sich jetzt von den Telekom-Aktivitäten in Bandorf.

Dazu die Deutsche Telekom: Der Netzausbau in Bandorf erfolge im Rahmen der Breitbandstrategie des Bonner Telekommunikationsunternehmens. So wolle die Telekom die DSL-Verfügbarkeit in Deutschland von derzeit über 94 auf über 96 Prozent der Haushalte steigern. 2007 und 2008 habe die Deutsche Telekom jeweils 300 Millionen Euro in den DSL-Ausbau investiert. Einen Investitionsschwerpunkt bilde die Schließung „weißer Flecken“ auf der Breitbandkarte.

„Unser Ziel ist es, möglichst vielen Menschen einen schnellen Internetzugang zu bieten“, sagte George-Stephen McKinney, Pressesprecher Deutsche Telekom in der Region West. „Wie kein anderer Anbieter investieren wir nicht nur in die lukrativen Ballungszentren, sondern auch in die ländlichen Regionen. So mussten wir allein in Bandorf rund 1.000 Meter Kupferkabel verlegen und in die Systemtechnik investieren. Wir freuen uns, dass wir damit auch das Neubaugebiet mit DSL versorgt haben und damit weiteren rund 100 Kunden den Zugang zur breitbandigen Internetnutzung ermöglichen“, führte McKinney weiter aus. Georgi und Matthias freuten sich, dass gemeinsam mit der Telekom eine Lösung gefunden worden sei, die den Bandorfern noch mehr Lebensqualität bringe.

Der Wunsch nach DSL-Versorgung wächst laut Telekom auch in vielen ländlichen Gebieten. Im Zuge der fortschreitenden privaten und beruflichen Vernetzung würden überall in Deutschland hohe Bandbreiten benötigt. Schon heute nutze mehr als jeder fünfte Einwohner Deutschlands das breitbandige Internet. Deutschland habe 2007 mit fünf Millionen zusätzlichen Breitbandanschlüssen das stärkste Breitband-Wachstum in Europa verzeichnet.

FOTO: Der Plan steht, die ersten 100 Internetanschlüsse liegen: Norbert Matthias (v.l.), Jens Fiege, Dr. Jürgen Pföhler, Gerd Schäfer, Herbert Georgi und Sandra Wiengarten im Bandorfer Neubaugebiet „Im Krummen Morgen“.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 28.11.2008

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