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Neue Gleichstellungsbeauftragte will für Kontinuität sorgen

Rita Cackovic nennt Aktionsfelder – Doppelte Zuständigkeit

Die neue Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Ahrweiler, Rita Cackovic, will die erfolgreiche Arbeit ihrer Vorgängerin fortsetzen. „Es ist wichtig, in diesem sensiblen und komplexen Arbeitsfeld für Kontinuität zu sorgen“, sagte Cackovic in einem Grundsatzgespräch mit Landrat Dr. Jürgen Pföhler.

Die Gleichstellungsbeauftragte hat nach dem Gesetz eine Doppelzuständigkeit: Erstens ist sie nach der Landkreisordnung für die Einwohnerinnen und Einwohner des Kreises Ahrweiler zuständig. Und zweitens hat sie nach dem Landes-Gleichstellungsgesetz Mitwirkungsrechte bei Personalmaßnahmen in der Kreisverwaltung.

Als wesentliche Aktionsfelder auf Kreisebene bezeichnete sie die federführende Mitarbeit in den drei Arbeitskreisen „Keine Gewalt gegen Frauen“, „Frau und Beruf“ sowie „Viktoria“, der sich mit der Mädchenförderung befasst. Cackovic kündigte eine enge Kooperation mit den politischen Parteien im Kreistag an. Außerdem werde sie Vereine und Institutionen unterstützen, die Frauenförderung betreiben. Die Berufsfindungstage für Mädchen seien eines von mehreren Projekten, die sie weiterführen wolle.

Bevor die 44-jährige Rita Cackovic Anfang Oktober ihren Dienst beim Kreis Ahrweiler antrat, leitete sie in Bonn Frauenprojekte in der Erwachsenenbildung. Zuvor war sie bei einem Familienverband als Landesgeschäftsführerin für Nordrhein-Westfalen tätig. Sie stammt aus und wohnt in Bad Neuenahr-Ahrweiler, ist verheiratet und Mutter von zwei Töchtern im Alter von 15 und 17 Jahren. Die bisherige Gleichstellungsbeauftragte Evelyn Dirks ist in den Ruhestand getreten.

FOTO: Die neue Gleichstellungsbeauftragte Rita Cackovic mit Landrat Dr. Jürgen Pföhler sowie dem Fachbereichsleiter Personal in der Kreisverwaltung, Erich Seul (l.).


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 05.12.2008

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