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Programm fördert private Bauherren beim Energiesparen

Energiekonzepte und erneuerbare Energien im Wärmemarkt voranbringen

Bauherren privat genutzter Wohnhäuser sind die wichtigste Zielgruppe eines Förderprogramms zur Energieeinsparung, auf das die Kreisverwaltung Ahrweiler aufmerksam macht. Andere nicht zu Wohnzwecken dienende Gebäude können nach Einzelfallprüfung gefördert werden.

Das zehn Millionen Euro umfassende Programm des Mainzer Umweltministeriums verstärkt die in Bund und Land bestehenden Fördermaßnahmen. Berücksichtigt werden energieeffiziente Neubauten, bestehende Gebäude, deren Sanierung sowie innovative Lösungen im Gebäudebestand und im Neubau. Das Förderprogramm soll anspruchsvolle Energiekonzepte und erneuerbare Energien im Wärmemarkt voranbringen.

Die Förderung erfolgt durch Zuschüsse. Es gibt drei Eckpfeiler. Erstens: Energiegewinn- und Passivhäuser als Neubau mit jeweils maximal 5.000 Euro für freistehende Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften und Reihenhäuser, 2.500 Euro je Wohnung in Mehrfamilienhäusern und 25.000 Euro pro Objekt.

Zweitens: Niedrigenergiehäuser im Bestand (Energieeinsparverordnung, EnEV, minus 30 Prozent) mit jeweils bis zu 5.000 Euro für freistehende Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften und Reihenhäuser, 2.500 Euro je Wohnung in Mehrfamilienhäusern und 25.000 Euro pro Objekt.

Drittens: Niedrigenergiehäuser im Bestand (EnEV, minus 50 Prozent) mit jeweils bis zu 8.000 Euro für freistehende Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften und Reihenhäuser, 4.000 Euro je Wohnung in Mehrfamilienhäusern und 40.000 Euro pro Objekt.

Der Antrag muss vor Baubeginn gestellt werden. Die Zuschüsse werden nach Fertigstellung und Vorlage eines erfolgreichen Qualitätstests, dem so genannten Luftdichtigkeitstest (BlowerDoor-Test), ausgezahlt. Die Anträge gehen an die EffizienzOffensive Energie Rheinland-Pfalz (EOR) e.V., die ihren Sitz an der Universität Kaiserslautern hat (Paul-Ehrlich-Straße, Geb. 29, 67663 Kaiserslautern), Ruf 0631/342 88 444, E-Mail: info@eor.de, Internet: www.eor.de.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 05.12.2008

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