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Viel Bewegung in den Kindertagesstätten

Gruppen öffnen sich für Kinder unter drei Jahren

In allen Kindertagesstätten herrscht naturgemäß reges Treiben und viel Bewegung. In zahlreichen Kitas im Kreis Ahrweiler herrscht aber derzeit auch bei der Organisation viel Bewegung. Immer mehr Gruppen öffnen sich für Kinder unter drei Jahren und – an Nachmittagen sowie in den Ferien – für Schulkinder. Außerdem hat die Zahl der kreisweiten Ganztagsplätze die Schallgrenze von 1.000 durchbrochen und liegt jetzt bei 1.055.

Die Kreisverwaltung Ahrweiler legt dem Jugendhilfeausschuss regelmäßig einen Bedarfsplan für die insgesamt 64 Kindertagesstätten vor. Der Plan liefert aktualisierte Daten und regelt Art und Zahl der einzelnen Gruppen. Somit lassen sich die Angebote in den Tagesstätten mit den Bedürfnissen von Eltern und Kindern in Einklang bringen.

Jetzt hat der Jugendhilfeausschuss einem Paket zugestimmt, das 14 Kitas betrifft. In mehreren Fällen geht es um die Einrichtung von geöffneten Gruppen. Zur Erklärung: Es gibt Regelgruppen, in denen maximal 25 Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren betreut werden. Geöffnete Gruppen sind für bis zu 25 Kinder gedacht, von denen maximal sechs Kinder zwischen zwei und drei Jahren sein dürfen. Kleine altersgemischte Gruppen sind solche mit höchstens 15 Plätzen, davon bis zu sieben für Kinder unter drei Jahren. Und schließlich sieht der Bedarfsplan große altersgemischte Gruppen vor, die insgesamt bis zu 22 Plätze vorhalten und in denen bis zu zehn Schulkinder (an Nachmittagen und in Ferien) aufgenommen werden können.

Der Jugendhilfeausschuss hat folgende Einzelmaßnahmen beschlossen:

·Adenau, katholische Kindertagsstätte: Umwandlung von zwei Regelgruppen in geöffnete Gruppen;
·Antweiler, kommunale Kita: Erhöhung der Ganztagsplätze von 20 auf 25;
·Müllenbach, kommunale Kita: Umwandlung einer Regelgruppe in eine Gruppe mit großer Altersmischung;
·Schuld, katholische Kita: Umwandlung einer Regelgruppe in eine geöffnete Gruppe;
·Wershofen, katholische Kita: Einrichtung von 24 Ganztagsplätzen;
·Kalenborn, kommunale Kita: unbefristete Umwandlung einer Regelgruppe in eine Gruppe mit kleiner Altersmischung;
·Bad Breisig, katholische Kita St. Viktor sowie kommunale Kita „Regenbogen“: jeweils Umwandlung einer Regelgruppe in eine geöffnete Gruppe;
·Bad Neuenahr-Ahrweiler, katholische Kita St. Laurentius sowie katholische Kita Calvarienberg: jeweils Umwandlung einer Regelgruppe in eine geöffnete Gruppe;
·Grafschaft-Oeverich, waldorforientierte Kindertagesstätte „Pusteblume“: Umwandlung einer Regelgruppe in eine geöffnete Gruppe;
·Remagen-Oberwinter, evangelische Kita: Umwandlung einer Regelgruppe in eine geöffnete Gruppe;
·Sinzig-Löhndorf, katholische Kita: Umwandlung einer Regelgruppe in eine geöffnete Gruppe und Errichtung von 20 Ganztagsplätzen;
·Sinzig-Franken, kommunale Kita: Einrichtung von drei integrativen Plätzen und einer integrativen Kindertagesstättengruppe mit maximal 15 Plätzen, von denen bis zu fünf Plätze für Kinder mit Behinderung vorgehalten werden.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 12.12.2008

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